Slavery – Spoiler #1

Hier mal der erste Spoiler zu Slavery… eigentlich derzeit meine liebste Geschichte von mir.
Noch heißt sie eigentlich „Komm mit mir“ (Inhalt hier: Inhalt), aber die Umbenennung steht kurz bevor.
Wer sich für die Story allgemein interessiert, kann ja hier mal vorbeischauen: Slavery @ Traumfaenger.forumieren.com

Ich weiß, ich schleichwerbe gerade ganz schön… aber irgendwie geht’s mir danach besser… (ich weiß, ich bin seltsam.)

Nun, hier mal der erste Spoiler, auch wenn man nichts verstehen wird! xD

Ich fühlte mich absolut unwohl. Es war zu laut, mein Kleid zwickte, die Schuhe waren unbequem. Wieso war ich überhaupt hier? Weil Idris es gewollt hatte, klar. Aber letztendlich rannte der Kerl auch nur irgendwo rum, suchte sich eine Frau die er später aussaugen konnte, und schleppte mich nachher mit nach Hause. Er brauchte mich hier gar nicht! Zumal ich hier auch nicht sein musste. Ich hatte erst getrunken und ich spürte deutlich, wie die Kraft des Blutes noch immer durch meine Adern pulsierte.
Trotzdem war ich hier, musste hier sein. Der Sinn des Ganzen entging mir.
Seufzend drehte ich das Martini-Glas in meinen Händen. Dieses Zeug schmeckte widerlich, aber es half ein wenig, die Langeweile zu vertreiben.
Ich war sowieso erstaunt gewesen, warum wir in einen Club gingen und nicht wie sonst einfach jemanden von der Straße wegschnappten. Das Alles war sehr, sehr seltsam.
Ich nahm einen tiefen Schluck Alkohol, der bereits begann, mein Gehirn zu vernebeln. Gut so. Die Zivilisation war wohl einfach nichts mehr für mich.
Plötzlich wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, als ich direkt neben mir eine Bewegung wahrnahm und mir ein junger Mann zuprostete.
Sein blondes Haar war ziemlich durcheinander, doch es stand ihm. Erstaunlich waren die grünen Augen, sie erinnerten mich ein wenig an Idris’. Doch ansonsten sah er ihm nicht sonderlich ähnlich. Idris Gestalt hatte etwas Elegantes, fast Zartes, auch wenn dies ein vollkommener Kontrast zu seinem Verhalten war. Dieser Mann hier war durch und durch… Mann. Ein kräftiger Körper, ein markantes Gesicht. Jemand, der einen beschützte und im Arm hielt. Ein Superheld.
»Ich bin Gareth«, stellte er sich vor und hielt mir seine Linke hin. Ich ergriff sie.
»Sayen«, antwortete ich mit einem Lächeln.
Als sich unsere Hände berührten, merkte ich sofort, was er war. Überrascht blinzelte ich, Gareth ebenfalls. Wir halten wohl beide nicht damit gerechnet, jemanden der unseren Art so zufällig zu treffen.
»Oh. Okay.« Er lachte. »Wo ist dein Begleiter?«
»Peiniger meinst du wohl eher. Der schwirrt irgendwo rum und sucht sich etwas zu trinken. Seltsam, dass ich nicht mitmusste, damit er jeden meiner Schritte überwachen kann und ich keinem anderen Wesen zu nahe komme.«
»Aha. Gut… Auch auf die Gefahr hin, Draculas’ Zorn auf mich zu ziehen – darf ich um einen tanz bitten?«
Das kam in etwa genauso überraschend, wie die vorherige Erkenntnis.
»Dein Begleiter ist wohl auch sehr besitzergreifend?«, fragte ich, während ich mich von der Bar abstieß und zusammen mit Gareth zur Tanzfläche lief.
»Und wie«, meinte er deutlich genervt.
Es war absolut irrsinnig, was wir hier taten. Von uns gab es nur Vier und ich hatte gerade zufällig den Dritten gefunden. Eigentlich sollte ich vor Freude strahlen, zu Idris laufen und alle nach Hause schleppen. Wir Vier hatten eine Aufgabe, und die war doch relativ dringend. Eigentlich sollte ich so schnell wie möglich den Letzten finden; damit Gareth, Lynne und ich komplett waren, doch nein.
Ich hatte keine Lust, kein Adrenalin durchströmte meine Adern, stattdessen tanzte ich nun eng mit dem schönen Fremden, der doch bald in unsere kleine Gruppe eingegliedert würde. Wir beide wussten das, aber für den Moment taten wir so, als gäbe es all das nicht.

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