Der Schreibprozess

Mein Kustlehrer erklärte uns letztens, dass man in der Kunst nicht planen kann (: Man kann es versuchen, letztlich wird es doch nichts mit dem Plan.
Denn künstlerische Tätigkeit ist ein Prozess; er bezog es zwar nur auf Bilder in dem Moment, aber man kann es ja gut und gerne auch auf das Schreiben und alle anderen Arten von Kunst übertragen.
Und wer kennt es denn nicht, das am Ende alles ganz anders geworden ist? Charaktere, die nie hätten dasein sollen oder nur eine kleine Rolle haben sollten. Handlungsverläufe, die plötzlich in eine ganz andere Richtung laufen…
Egal, wie man sich kreativ betätigt: Das Werk scheint irgendwann lebendig zu werden und selbst die Leitung zu übernehmen. Es bestimmt den Kurs, der Autor/Maler/… ist nur noch ein Mittel, ein Medium um alles zu verwirklichen, aber nicht um selbst zu bestimmen.
Zumindest kommt es mir so manchmal vor xD Klar, Ausnahmen gibt es immer und so sehr die neue Geschichte von der alten abweicht, den Grundstein hat man doch selber gelegt…
Scheinbar ist die Bezeichnung „Kinder“ für die eigenen Werke schon ganz richtig. Wir gebären sie gewissermaßen und führen sie. Irgendwann sind sie alt genug und laufen selbst.

Das klingt jetzt verdammt irre, aber irgendwie ist es doch so. Fast ein wenig unheimlich manchmal, wie sehr sich Dinge plötzlich verändern. Mal schneller, mal langsamer…

Nun ja.

Zum Schluss, weil es doch so schön ist:
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