[Tag 3] Welches Buch hat dich zuletzt stark beeindruckt?

Und im Zweifel für dich selbst Tja … es gab in letzter Zeit oft Bücher, die ich toll fand und die mich begeistert haben. Aber beeindruckt … schwer zu sagen. Wenn ich meine Gedanken aber so hin und her wälze, kommt mir immer wieder ein Buch in den Sinn, das mit einfachen Worten vieles auszudrücken weiß und mich „mitten ins Herz“ getroffen hat, wie man so schön sagt.
Ich rede von „Und im Zweifel für dich selbst“ von Elisabeth Rank. Es ist zwar schon eine Weile her, dass ich es gelesen habe (die Rezension findet ihr hier), aber es ist trotzdem eines der besonderen Bücher.
Hinten kommentierte Nilz Bokelberg: „Ein Buch, das man nur an Menschen verschenkt, an denen einem wirklich etwas liegt.“ Ich kann ihm da nur zustimmen. Es ist kein Buch, das man einfach irgendwem mal zum Geburtstag schenkt, sondern den Menschen, die man besonders gern hat & dann auch mal zwischendurch, einfach so, um dem anderen eine Freude zu machen.

Hier noch mal der Inhalt:

Wenn man zwanzig ist und nie auf die Idee kommen würde, jeden Tag so zu leben, als wäre es der letzte – wie geht man dann mit dem Tod des Geliebten um?

Als Lenes Freund Tim bei einem Autounfall stirbt, bricht die Existenz von Lene und Tonia in Stücke. Berlin, Prüfungen, Partys – nichts in ihrem Leben ist bislang besonders schwerwiegend gewesen. »Nutze den Tag« war nur ein hübscher Spruch in Schönschrift. Als sie plötzlich mit einem schrecklichen Verlust klarkommen müssen, setzen sie sich ins Auto und fahren los, erst mal nur weg, kreuz und quer durchs sommerlich heiße Mecklenburg, Hauptsache nicht zurück, denn zu Hause wird alles anders sein. Doch am Meer geht es nicht mehr weiter, und Tonia, die Erzählerin, begreift: So sehr man glaubt, die Welt bleibt stehen, es geht immer weiter. Für die anderen, die noch da sind. Für die neue Liebe. Und im Zweifel für sich selbst.

»Am Rand der Landstraße hielten wir an, um zu rauchen. Nebeneinander lehnten wir am Auto, es mußte schön ausgesehen haben für die, die in den Autos saßen und an uns vorbeifuhren. Zwei Beine in einem Rock und zwei Beine in einer engen Hose, wehende Haare und Zigaretten zwischen den Fingern. Wie Cowboys standen wir, und vielleicht dachten sie, wir fänden das gut, wir würden das genießen.«

Elisabeth Ranks literarisches Debüt ist ein Generationenporträt und der Roman eines Lebensgefühls: die Geschichte der ersten echten Krise im Erwachsenenleben, erzählt als Roadstory.

Lesen! (:

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