[Hörspiel] Bram Stoker’s Dracula

Bram Stoker's Dracula Ich mochte Hörspiele ja schon immer lieber als Hörbücher – zweifellos eine Folge meiner ???-Besessenheit – und so stand es außer Frage, ob ich zum Live-Hörspiel von Dracula gehen würde.
Zum einen bleibt zu sagen, dass es äußerst faszinierend ist, dem Geräuschemann dabei zuzusehen, wie (und mit was) er die Geräusche fabriziert. Ich werd nie wieder Melone essen können, ohne an das schmatzende Saugen Draculas zu denken.
Zum anderen möchte ich einfach mal ein bisschen Werbung für dieses Exemplar machen; mir hat’s nämlich gut gefallen. Zwar ist die Geschichte extrem gekürzt, die Geschichte wurde auf gerade mal eine CD gepresst. Trotzdem macht das Zuhören ordentlich Spaß, sicherlich noch mehr, wenn man einfach auf die Geschichte und weniger auf zermatschte Melonen achtet. Die Musik ist schon gruselig, die Geräusche herrlich und die Sprecher sind auch nicht ohne.
Zum einen wäre da Oliver Rohrbeck als Dr. John Seward; vielen auch bekannt als Justus Jonas von den Drei Fragezeichen. Wenn nicht, dann sollte dem Rest doch zumindest Ben Stiller ein Begriff sein. Van Helsing wird gesprochen von Detlef Biermann – der deutschen Stimme für (unter anderem) George Clooney und John C. Reilly. Na wenn das mal nichts ist!
Melanie Pukaß übernimt gleich zwei Rollen: Lucy und Mina. Ansonsten hört man sie oft anstelle von Helena Bonham Carter, außerdem wirkte sie in vielen Serien mit, z.B. in Desperate Housewives, Grey’s Anatomy und Lipstick Jungle.
Jonathan wird von David Nathan übernommen, er spricht ansonsten für Johnny Depp oder Christian Bale. Bleiben noch Dracula (mit Torsten Michaelis – Wesley Snipes) und Arthur Holmwood (Erich Räuker), und wir haben alle Hauptpersonen. Quincey fehlt, aber wie gesagt: Es wurde viel gekürzt.

Auf der CD wirken auch noch ein paar andere Leute mit, wen die genaue Liste interessiert:
Dracula – Torsten Michaelis
Jonathan Harker – David Nathan
Prof. van Helsing – Detlef Bierstedt
Dr. Seward – Oliver Rohrbeck
Mina Harker – Melanie Pukass
Lucy Westenraa – Tanja Fornaro
Kapitän – Erich Räuker
Holmwood – Tobias Kluckert
Maat – Rainer Fritzsche
Zeitungsreporter – Daniel Finger

Geräuschemacher – Jörg Klinkenberg
Musik – Dirk Wilhelm

Wie gesagt, es macht Spaß und mit seinen 3,99€ als Download ist es jetzt auch nicht wahnsinnig teuer. Auf Amazon findet man es womöglich noch billiger.
Reinhören lohnt sich, ganz hören sowieso! (:

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13 thoughts on “[Hörspiel] Bram Stoker’s Dracula

  1. Ein Live-Hörspiel, das ist ja super! Ich mag Hörspiele auch (aber nur, wenn ich das Buch kenne, ansonsten ist es mir zu gekürzt) und wenn man live dabei zuschauen kann, wie die Geräusche entstehen, ist das ja noch viel cooler!

    • Ich glaub, die Geräusche sind für mich immer noch das tollste. xD Faszinierend, was man so mit was machen kann …
      Irgendwie sollten hier mal öfter „Hörspieler“ vorbeikommen >:
      (Ich will ja seit Jahren mal die Drei Fragezeichen live erleben, aber touren die überhaupt noch? xD)

      • Ich weiß es nicht so genau >:
        Ich war auch noch nicht so oft dort, aber irgendwie … irgendwas hab ich gegen die Stadt ._. So eine Art natürliche Abneigung xD Nicht sonderlich clever, ich weiß, aber irgendwie … oo‘

      • Ich weiß. xD
        Aber manchmal hab ich das, dass mir z.B. Leute spontan unsympathisch sind – ohne ersichtlichen Grund, aber ich kann einfach nicht sagen: „Hey, er/sie scheint nett zu sein, ich würd sie vielleicht auch gerne kennenlernen!“. Und genauso geht’s mir da mit den Städten.

      • @Shiku
        Wo du gerade von Berlin sprichst, ich mag dei Stadt auch nicht.
        Ich war aber noch nie dort.
        Habe letztes Jahr aber ein paar Verwandte von mir kennen gelernt, die aus Berlin kommen.
        Sie haben die Stadt ir unsympatisch gemacht.
        Der Junge war vielleicht vier Jahre jung und hatte einen Irokesenschnitt [grauenvoll] und hat damals zum ersten mal eine Kuh gesehen. Er kannte das gar nicht.
        Irgendwie hat mich das doch schon abgeschreckt.
        Aber bei uns in der Familie herrscht diese Ossie-Wessie-Streit. Deswegen, ist das alles etwas kompliziert xD

      • Bloß weil du Verwandte hast, die du nicht so toll findest, heißt das doch nicht, dass dir die Stadt aus der sie kommen nicht gefallen muss. Ich finde man sollte ein Stadt nicht blöd finden, wenn man sie noch nie selbst gesehen hat.
        In Berlin gibt es genau wie in allen anderen Städten eine vielzahl von unterschiedlichsten Menschen. Es sind nicht all so wie deine Verwandten. Davon abgesehen haben sicher viele Stadtkinder noch nie eine Kuh gesehen, das hat nichts mit Berlin speziell zu tun sondern eher damit dass die Eltern sich nicht darum bemühen, dass ihre Kinder so was mal zu Gesicht bekommen.
        Und von einer Ost-West Diskussion sollte man sich auch nicht abschrecken lassen. Klar haben das vor allem die Erwachsenen noch im Kopf, aber wir jungen Menschen, die die Mauer nicht mal mehr selbst erlebt haben, können damit meistens doch gar nichts anfangen.

      • Nun ja, dass der Junge keine Kühe kennt, liegt mehr an den Eltern. Ich kannte die ersten vier Jahre meines Lebens auch keine Kühe (bzw. nur von Bildern), weil wir eben in der Stadt wohnten – und da gibt’s nun mal keine Kühe. Aber deswegen ist es ja eine Stadt, Fokus liegt der mehr auf dem sekundärem und tertiärem Sektor der Wirtschaft, Landwirtschaft ist eben auf dem Land günstiger und eine Kuh hält sich wohl eher selten jemand als ganz normales Haustier. (;
        Ich würd die Stadt auch zumindest mal sehen, ehe ich mir ein Urteil bilde. Eben eigene Eindrücke bekommen, immerhin ist wirklich jeder anders; und wenn die Menschen einem nicht gefallen, dann gibt’s ja immer noch die Frage, wie es mit der Stadt an sich aussieht. (Erscheinungsbild, Geräuschkulisse usw. … mir war es z.B. auch oftmals etwas zu laut (besonders abends))
        [Sowieso kann sich das Bild ja ständig ändern. Wenn ich irgendwann mal wieder dort lande, kann es ja ganz anders sein und sollte ich aus irgendeinem Grund länger dorthin müssen, dann sei’s halt so. ‚Ne Chance verdient letztlich jeder, auch wenn man jetzt nicht unbedingt gezwungen ist, vehement zu versuchen, ein anderes Bild zu bekommen. xD]

      • Klar, ich habe nichts an sich gegen Berlin. Kann ja wirklich eine schöne Stadt sein. Aber mich zieht es auch im allgemeinen nicht so sehr dahin. Aber diese Verwandten haben es mir wirklich verdorben. Würde man mir sagen, ja du kannst nach Berlin dann würde ich hin gehen und es mir ansehen. Ich bin offen für neues. Doch höre ich nur Berlin muss ich immer an diese Leute denken. Mal abgesehen davon dass ich deren Erziehung wirklich unter jeden Eimer fand, denn die haben den jungen einfach an diesen Stromzaun anpatschen lassen ohne wirklich etwas zu sagen … Aber das geht mich ja nichts an. Und was diese Ost-West-Diskussion angeht stört es mich nicht. Ich glaube wir sind die einzigen die im Westen wohnen und joa. von meiner Mutter aus die Familie hat ihre Wurzeln aus den Niederlanden, aber die Familie ist zerstritten. Nimmt man es ja ganz genau kommen ja die verwandten ausm Osten aus dem heutigen Polen, von daher. Mir ist es wurscht. Solange sie es irgend wann mal raffen mir die uhrzeit sagen zu können xD

  2. Pingback: Die Sache mit den Suchbegriffen … « Muh, das Telefonbuch

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