[Rezension] The Hollow | Jessica Verday

The Hollow Jessica Verday Jessica Verday:
The Hollow:
Wahre Liebe ist unsterblich

Inhalt lt. Verlag:
Abbeys beste Freundin Kristen ist verschwunden.
Alle Bewohner von Sleepy Hollow glauben, dass das Mädchen tot ist.
Dann taucht plötzlich Caspian auf – ein umwerfender, rätselhafter Junge,
der immer dort aufkreuzt, wo auch Abbey ist.
Und schließlich stößt sie im Tagebuch ihrer Freundin auf ein dunkles Geheimnis – und muss bald erfahren, dass auch Caspian nicht der ist, der er zu sein scheint.
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Arena
Klappenbroschur
432 Seiten
15,95€
ISBN 978-3-401-06495-6

Meine Meinung:
Über 50 Tage ist es her, dass Kristen verschwunden ist, dennoch kann Abbey nicht nachvollziehen, warum sie nun für tot erklärt wird, warum ein leerer Sarg begraben wird. Sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
Doch langsam muss auch sie akzeptieren, dass Kristen nicht mehr zurückkommen wird, während ihr vor allem in der Schule all jene Menschen begegnen, denen Kristen absolut nichts bedeutete und die jetzt Trauer heucheln.
Ihr Leben scheint aus dem Ruder zu laufen, Trost findet sie kaum, nur die Parfumherstellung nimmt sie immer ein paar Stunden gefangen. Doch dann begegnet sie Caspian, einem geheimnisvollen jungen Mann, der eindeutig an ihr interessiert ist an ihr. Doch warum zögert er, ihr wirklich näher zu kommen? Dies ist nur eines der wenigen Geheimnisse, mit denen sich Abbey auf einmal konfrontiert sieht und die sie zu lösen gedenkt.

Der Untertitel hätte mich warnen müssen. Dieser ist schon absolut klischeehaft und sagt damit einiges über das Buch aus. Es fiel mir auch sehr schwer, eine Inhaltszusammenfassung zu schreiben, denn zwischen all den genannten Ereignissen befinden sich meist etliche zähe Seiten ohne richtige Handlung.
„The Hollow“ ist keineswegs eine reine Romanze, um ehrlich zu sein hat das Buch ziemlich gute Ansätze: Kristen ist verschwunden, vermutlich tot. Dass ihr Bruder vor Jahren an einer Überdosis starb, macht das Ganze umso furchtbarer. Abbeys Parfumstellung ist ebenso ein interessanter Aspekt, ich war während des Lesens regelrecht neidisch darauf, weil die Düfte so verlockend klangen. Ohnehin ist sie erst mal nicht das typische Mädchen: Früher spielte sie mit Kristen auf dem Friedhof, den sie auch als schönen, friedvollen Ort ansieht; sie liebt Washington Irving und und und. Das Buch zitiert am Anfang jedes Kapitels die Legende von Sleepy Hollow und auch sonst wird dies nicht selten eingebracht – wäre toll gewesen, wenn es auch noch Sinn gemacht hätte. Es ist unklar, was mit Kristen geschah und später auch, was mit Caspian eigentlich los ist.
Alles Dinge, die den Leser hätten fesseln könne. Hätten. Wenn die Autorin nur gewollt hätte?
Was mir als Erstes auffiel, war der geradezu unverschämte Gebrauch des Kursivdrucks. Ich hab jetzt nicht nachgezählt, aber jemand anders tat es – es gibt tatsächlich Seiten, auf denen sind ganze acht Wörter kursiv gedruckt. Es kommt wirklich ständig vor und während ich anfangs noch frustriert schnaubte, konnte ich bald nur noch die Augen verdrehen (bis selbst das zu anstrengend wurde). Das Ärgerliche daran ist, dass es teilweise nicht mal nötig gewesen wäre, weil ich es sowieso mit dieser Betonung gelesen hätte. Dadurch dass es durch den Kursivdruck dann noch einmal betont wurde, klang es einfach nur lächerlich.
Liebe Autoren da draußen: Ein bisschen Hervorhebung ist okay, eigentlich sogar gut; aber ob manch einer es glaubt oder nicht, Leser haben in der Regel ein Hirn und damit können sie selbstbestimmt lesen. Unglaublich, nicht wahr?
Nach der ersten Resignation begann auch schon, die Protagonistin zu schwächeln. Abgesehen von ihrer Haarfarbe konnte sich kein Bild von ihr entwickeln, sie blieb völlig konturenlos und flach. Die einzige Regung, die ich bei ihr verspürte, war später Missfallen. Entweder heulte Abbey rum oder ließ sich von vorn bis hinten bedienen. Es nervt einfach, besonders bei Szenen, in denen beschrieben wird, dass Caspian sich nicht am Fluss befindet – zufällig wohlgemerkt, da sie sich kein Treffen ausgemacht hatten -, also würde er sie auch nicht wiedersehen wollen und sich nicht mehr für sie interessieren. Wo ist denn da die Logik? Soll er etwa den ganzen Tag auf sie warten oder wie?
Bei allen anderen Charakteren sieht es ähnlich aus: Caspian ist keineswegs geheimnisvoll, sondern dermaßen schnulzig, dass nur Edward Cullen ihn noch schlägt. Kristen ist nun einmal nicht da, und da die Trauer von Abbey kaum rüberkommt, bringt sie fast nichts dem Leser näher. Abbeys Eltern und andere Erwachsene werden sporadisch eingebracht, aber auch nicht so sehr, dass sie von irgendeinem Interesse sein könnten. (Einigen kommt später mehr Bedeutung bei, aber das wirkt dann schon wieder ziemlich schwachsinnig, von daher …) Die Schüler sind allesamt oberflächliche Idioten, alle dumm, alle nervig und alle total heuchlerisch. Laut Abbey, die sich darüber beschwert, dass sie alle Kristen und sie nach dem Äußeren beurteilt haben, sie nicht mal kennen – aber Abbey selbst stempelt auch den einzig wirklich interessanten und süßen Charakter als oberflächlich ab. Und ja: ohne ihn zu kennen. Ben ist der Junge, der heimlich in Kristen verliebt war und nun seinem Schwarm nachtrauert. Ben gewinnt als Einziger ein wenig Form und ist wirklich niedlich. Leider kommt er erst spät etwas öfter vor und so plötzlich er kam, so plötzlich ist er auch wieder weg vom Fenster.
Alle anderen verlieren sich in ihren öden Klischees und stellen wohl kaum einen Reiz dar.
Als wäre das nicht Grund genug, das Buch in die Tonne zu hauen, ist auch noch der Inhalt alles andere als überzeugend. Wie erwähnt, befindet sich am Anfang jedes Kapitels ein Ausschnitt der Legende von Sleepy Hollow, doch warum? Die Abschnitte hatten für mich keinerlei Bezug zum Geschehen von „The Hollow“. Zum Verständnis werden sie auch nicht gebraucht, denn erstens gibt Abbey den Inhalt recht früh selbst wieder und zweitens beinhalten die Abschnitte keine wichtigen Passagen, sondern meist Beschreibungen verschiedener Art.
Dass Abbey am Anfang etwas Zeit gegeben wird, sich vorzustellen, ihre Trauer und Verzweiflung rüberzubringen ist okay – wenn sie es denn mal gemacht hätte. So werden die Seiten gelangweilt umgeblättert während im Grunde nichts geschieht. Wenn dann endlich mal was passiert, wird dem nicht nachgegangen, sodass es auch wieder in der fluffig-grauen Langeweilewolke verschwindet. Ein Beispiel: Irgendwas an Kristens Verschwinden ging nicht mit rechten Dingen zu. Inwiefern? Keine Ahnung! Abbey will es zwar klären, aber so wirklich kümmert sie sich nicht drum. Selbst am Ende ist man da keinen Schritt weiter.
Dass mit Caspian etwas nicht stimmt, kommt eigentlich auch erst am Ende rüber und würde es der Klappentext nicht verraten, wäre das Buch ein ziemlich heißer Abbruch-Kandidat.
Geheimnissen wird einfach nicht nachgegangen (auch wenn Abbey mal behauptet, sie hätte sich die letzte Zeit nur damit beschäftigt – natürlich), es passiert kaum was und dazwischen geschieht nichts. (Das Geheimnis um Kristen wird übrigens auch erst im dritten Teil geklärt, wie ein Blick auf dessen Klappentext verrät.) Das Lustige daran ist, dass es sich dabei teilweise um Monate handelt, die bereits gerafft wurden. Mein Leben ist ja auch nicht unbedingt das spannendste, aber wie jemand so viel Stillstand ertragen kann, ist mir nun wirklich ein Rätsel.
Das Wichtigste kommt wirklich zum Schluss, und um ehrlich zu sein: Ich hatte den Klappentext vom zweiten Band schon gelesen und gedacht, mich damit gespoilert zu haben. Wie sich herausstellte, war meine Schlussfolgerung bezüglich Caspian im Grunde falsch – allerdings gefällt sie mir wesentlich besser, als das, was sich am Ende von „The Hollow“ abzeichnete.
Hinzu kommen einige unlogische Handlungen, einerseits die Charaktere betreffend, andererseits Handlungen. Der Klassiker: Ein Name wird genannt, ehe die Person als solche vorgestellt wird. Dann: Abbey fasst ein heißes Blech an, aber danach findet die Brandwunde kaum Erwähnung. Ich bin mal versehentlich mit meinem Arm an ein heißes Blech gekommen, nur für eine Sekunde. Die Narbe hab ich heute noch (und es ist bald ein Jahr her), und die Tage danach tat es durchaus weh, mal abgesehen davon, dass sich die Haut verhärtete und abblätterte. Abbey scheint irgendwie einen Wunderheiler zu kennen, denn hier betraf es immerhin ihre Handflächen, aber scheinbar hatte sie keine Beschwerden. An einer anderen Stelle ist Abbey mit ihrem Vater Chinesisch (sehr viel davon); als sie nach Hause kommen, serviert die Mutter Abendbrot und prompt essen sie noch mal mit. Hallöchen?
Es sind nur ein paar kleine Beispiele, aber ich denke, sie zeigen, was ich meine.

Nein, nein, nein! Das war wirklich nichts. Es gibt ein paar Ansätze, die mir wirklich gefallen haben, aber nichts davon wird richtig umgesetzt. Trotzdem gibt’s dafür ein halbes Mini-Pünktchen, weil man sich sowas eben auch erst mal einfallen lassen muss. Außerdem macht das Ende ein bisschen – ein sehr bisschen aber nur – Lust darauf zu erfahren, wie es weitergeht. Außerdem möchte ich wirklich wissen, was mir Kristen geschehen ist. Und – nebenbei bemerkt – das Cover ist große klasse.
So kommen wir zu einer schnuckeligen Ein-Stern-Bewertung. Fans von sinnlosen Liebesgeschichten mit wenig Input und flachen Charakteren könnten Spaß an dem Buch finden, Cover-Maniacs werden es auf jeden Fall entzückt anstarren können. Allen anderen sag ich nur: Ich hab euch gewarnt!

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Cover, wie es weitergeht und die wirklich tolle Seite zum Buch:
„The Hollow“ hat gefühlte tausend Cover: Das englische Hardcover, das englische Paperback, das UK-Cover und die deutsche Version seht ihr ja oben schon.

The Hollow Jessica Verday Hardcover The Hollow Jessica Verday Paperback The Hollow Jessica Verday UK

Hardcover mag ich gar nicht (das Model sieht viel zu alt aus), Taschenbuch ist eigentlich hübsch, UK-Cover ist auch okay. Aber dieses Mal mag ich das deutsche Cover wirklich lieber – auch wenn die Hand irgendwie seltsam aussieht und das Cover absolut nichts mit dem Inhalt gemein hat (im Gegensatz zu den englischen Covern. Die Kette spielt eine Rolle, wenn auch keine große, und Abbey ist nun einmal dunkelhaarig. Das deutsche Cover zeigt lustigerweise ein blondes Model und nicht mal Kristen könnte das sein. Aber es hat wahnsinnig schöne Farben, die auf dem Bild nicht so toll rüberkommen und aus irgendeinem Grund liebe ich den Schwung der Augenbrauen. Seltsam.)
Für die Fortsetzungen hat man sich auf den Stil der Taschenbuchausgabe versteift, das deutsche Cover von Teil zwei passt gut zum ersten, hat aber leider allen Zauber verloren und lockt in keiner Weise:

The Haunted Jessica Verday The Haunted Jessica Verday The Haunted Jessica Verday UK

Das amerikanische Cover überzeugt hier eindeutig mehr, um genau zu sein liebe ich die Farben! (Ohnehin scheinen die Cover das einzige zu sein, was an den Büchern liebenswert ist?) Das britische bleibt seltsam farblos, zum deutschen hab ich meinen Senf ja schon abgegeben.
Wer sich spoilern möchte, der Inhalt zu Teil zwei: (Das Buch erscheint am 01.04. auf Deutsch. Witzig.)

Abbey hat sich damit abgefunden, dass Caspian kein Geist, sondern reine Halluzination ist. Sie beschließt, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Doch dann kehrt Caspian zurück – und Abbey kann sich ihm einfach nicht entziehen. Als sie kurz davor steht, das Rätsel um den Tod ihrer besten Freundin zu lösen, muss sie eine Entscheidung treffen, bei der ihre Liebe und ihr Leben auf dem Spiel stehen.

The Hidden Jessica Verday Das Cover vom dritten Teil sieht auch wieder klasse aus. Ihr merkt: Ich find die Cover teilweise wirklich richtig klasse, immerhin lasse ich mich sonst nie wirklich über sie aus. Da haben die Verlage wirklich eine ordentliche Arbeit geleistet und es macht es umso trauriger, dass das Buch an sich nicht überzeugen kann. Die Cover sind es auch, warum ich wohl doch mal einen Blick in den zweiten Teil wagen werde. Vielleicht ändert sich ein bisschen was, vielleicht … Dann werde ich aber mal mit meiner Tradition brechen und zu den amerikanischen Covern greifen. Die gefallen mir ab Band zwei einfach viel besser. (Und es ist billiger.) Nun ja, irgendwann …

Aber ich möchte noch etwas anderes erwähnen, etwas, bei dem man sich ebenfalls große Mühe gegeben hat: Jessica Verdays Autorenhomepage.
Ich hatte ja lange vor dem Lesen einen Blick drauf geworfen und sie ist mit schuld, dass ich mir einiges von dem Buch versprochen habe. Ich liebe dieses Design einfach, und der Inhalt ist auch nicht ohne. Abgesehen vom üblichen (FAQ, Bücher, Hintergrundinfos …) gibt es neben Abbeys Plätzchenrezept auch den Link zu einer ganz besonderen Seite: Abbey’s Hollow. (Kleiner Hinweis für die, die das Buch noch lesen wollen: Die Seite enthält Spoiler zu Band 1!)
Abbey’s Hollow ist Abbeys Wunsch für die Zukunft – eine eigene Parfumerie. Wie in der Rezension schon erwähnt, würde ich am liebsten selbst eine Abbey kennen, die mir ein Parfum herstellt, das vor allem nicht so nach Alkohol riecht. Ihr könnt euch vorstellen, welche Freudensprünge ich bei der Homepage gemacht habe, denn genau das ist dort möglich; also fast. Dort werden verschiedene Parfums angeboten, die Abbey auch im Buch für andere hergestellt hat. Das Ganze ist nicht gerade billig mit $15 für ein 5-ml-Fläschchen. Trotzdem … irgendwann will ich mir mal so eines zulegen, einfach um’s auszuprobieren. Das Ganze sieht nämlich auch noch gut aus. Für Unentschlossene wie mich – die einfach nicht wissen, für welchen Duft sie sich entscheiden sollen – gibt es auch 3er- und 4er-Sets. Dafür brauch ich dann aber wirklich erst einmal Geld.

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21 thoughts on “[Rezension] The Hollow | Jessica Verday

  1. Ich fand das deutsche Cover ganz schön, aber nachdem ich den Inhalt gelesen habe und ein paar Rezensionen, habe ich ganz schnell von dem Buch Abstand genommen. Deine Meinung bestätigt mir das noch mal.

    Übermäßigen Kursivdruck finde ich auch total nervig. Da vertrauen die Autoren doch ihrem eigenen Schreibstil nicht, wenn sie denken, sie müssten das extra formatieren.

    Das Hardcover vom 1. Band finde ich auch total grausig. Das Model sieht aus wie aus einer Kinder-Barbie-Werbung. Scheinen sie dann selbst gemerkt zu haben, siehe Redesign 2. Cover. Allerdings finde ich das vom 2. (das US) richtig, richtig schick. Ich mag Flakons einfach… aber die Schrift des Titels beim deutschen und UK-Cover ist eindeutig besser.

    • Ich hatte gehofft … hab ja manchmal so Bücher, die viele doof finden, und ich nicht (oder anders herum). Was soll’s! Aus Fehlern lernt man. ;D

      Ja. :( Ich hatte bisher zum Glück nur zwei Bücher, in denen es so extrem war und „The Hollow“ ist eines davon. Sollte es irgendwann mal vermehrt auftreten, muss ich wohl mit dem Gedanken spielen, keine neuen Bücher mehr zu lesen. -grusel-

      Ich find bei der Schrift irgendwie die US-Variante besser. Die anderen sind so standardmäßig geschwungen, außer die beim Hardcover des ersten Bandes. Die ist wohl mit das Beste vom allerersten Cover. ;)
      Aber die spätere ist ziemlich simpel, aber schön schlicht und passt eigentlich ziemlich gut, find ich. (:

  2. Ich glaube, dann schaue ich lieber ob ich es in einer Bücherei bekomme, oder mir von jemand ausleihen kann. … kaufen werde ich es mir definitiv eher nicht, denn was Du so geschrieben hast, klingt furchbar nervig ^^

    • Jap, damit wärst du absolut auf der sicheren Seite.
      Nur falls du Ambitionen hegst, Bücher zu schlagen, wenn dich was nervt, wäre ein eigenes wohl besser. ;D

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  5. Ich liebe „The Hollow“ und die anderen Teile. Warte schon sehnsüchtig auf den letzten. Zum glück ist es Geschmackssache ;) ….

  6. Mmh, ich finde das Buch klasse! Ich meine, das Ende des ersten Buches fand ich zwar überhaupt nicht überzeugend…(das Ganze erinnert mich an Cathys Book- an und für sich ja am Anfang recht interessant, aber zum Ende eindeutig zu überdreht) aber das zweite Buch war wiederum den Spaß wert. Ich hoffe nur darauf, dass der dritte Band hält, was (wenigstens ich) mir verspreche, bezweifle dies allerdings ein wenig… ich weiß nicht genau wieso, kaufen werde ich ihn mir auf jeden Fall.

    • Da ich den zweiten Band nicht kenne, kann ich nicht sagen, ob es das letztlich wert ist, aber für mich persönlich bezweifle ich das fast ein bisschen. Letztlich ist es alles Geschmackssache und wenn du – und viele andere – das Buch mögen, ist das ja euer gutes Recht. ;)
      Ich drück dir aber die Daumen, dass dir der dritte Band trotz der Zweifel gefällt! Lesen macht ja doch mehr Spaß, wenn es ein gutes Buch ist.

  7. Ich bin der gleichen Meinung wie Christine.
    Das Buch ist zwar teilweise wirklich klischeehaft, kitschig und vorhersehbar aber ich liebe es trotzdem. Die Cover sind gut und allein schon verdays Schreibstil ist toll. An dieser Stelle sollte auch mal erwähnt sein, dass „The Hollow“ ihr aller erstes Buch war! Und mal ehrlich: Es gibt Millionen schlechtere Bücher!
    Und mich bewegt Abbeys Story und deren Hintergrund trotzdem… okay ja … ich muss zugeben dass sie nicht ständig um Kristen trauert…aber wollt ihr wirklich dass auf jeder(!) Seite steht „Kristens Tod lies mich einfach nicht los. Schluchzend weinte ich mich in den Schlaf […]“ Denn würde Abbey NUR um Kristen trauern wäre die Story zu Ende. Und das nach 20Seiten. Denn dann säße sie nur deprimiert zuhause ….und nur das wäre ein richtig schlechtes Buch!

    Fazit: Kann es sein dass du einfach nicht auf dieses Genre stehst?
    Wenn man sich die (wirklich wundervolle!) Website anguckt sieht man hunderte gute Kommentare…. Ich schätze das „etwas besondere“ Buch ist wirklich gut….aber eben nicht für jedermann :)

    LG Melanie

    PS: In einem muss ich aber wirklich noch zustimmen….ständiges Kursivgedrucktes kann auf Dauer schon nerven.

    • Dass es ihr allererstes Buch war, würde ich persönlich nicht als Pluspunkt ansehen. Alle Autoren haben irgendwann mal ein erstes Buch geschrieben und auch die können schon klasse sein, ohne dass man etwas daran zu bemängeln hätte. Natürlich ist das auch wieder eine Sache des Geschmacks, aber gerade deswegen will ich es auch nicht als „mildernden Umstand“ ansehen – ich weiß, dass das besser geht.
      Und klar gibt es etliche schlechtere Bücher, bei der Anzahl von Veröffentlichung ist das auch kein Wunder. Sowas muss es aber noch lange nicht zu einem guten Buch machen und für mich gehört „The Hollow“ schlichtweg zu den schlechten Büchern dazu :) Das kann jeder natürlich anders empfinden!

      Dass sie ständig um Kristen trauert, wäre tatsächlich zu viel des Guten gewesen. Aber bei mir ist absolut null Gefühl angekommen und das lag ganz gewiss nicht daran, dass ich kein Verständnis für Abbeys Problem hatte. Schlimmer kann’s natürlich immer sein, aber dann müsst ich ja jedes Buch wenigstens als „okay“ bewerten – denn richtig mies machen, kann man’s immer.

      Wieso hätte ich mir dann bitteschön das Buch kaufen sollen? ;) Ich hör das nicht zum ersten Mal, dass als Reaktion auf meine Kritik die Vermutung folgt, dass es einfach nicht mein Genre ist. Aber mal ehrlich, was ist „The Hollow“? Da hätten wir Mystery, Romantik, ein bisschen Fantasy, es ist außerdem ein düsteres Buch. Alles Dinge, die ich mag. Ich habe ja sogar geschrieben, dass mir die Idee des Buches gut gefiel – nur die Umsetzung überhaupt nicht.
      Ich habe tatsächlich meine Genres, die ich nicht mag – Krimis zum Beispiel -, aber dann geb ich auch kein teures Geld aus, nur um es doch mal damit zu probieren. Das wäre doch wirklich ein bisschen blöd. ;)
      Und klar gibt’s auf der (tatsächlich wirklich schönen Website) nur die positiven Kommentare – die Autorin will ihr Buch vermarkten, da wird sie wohl kaum zu den negativen Kritiken verlinken. Guckt man beispielsweise bei Goodreads, finden sich da schon einige negative Bewertungen an – zwischen einem und fünf Sternen findet sich da alles. :)
      Aber du hast recht – gut ist es nicht für jedermann und das ist ja auch okay so. Ich persönlich werd es weiterhin nicht empfehlen, aber das übernehmen ja zweifelsohne die Fans der Reihe. ;)

      • Das hier war auch kein Versuch dich umzustimmen, ich hab nur meine persöhnliche Meinung ausgedrückt ;)
        Ich kann leider auch nichts über die ‚Beliebtheit‘ des Buches sagen… Ich weiß nur dass ich es 2 Freundinnen empfohlen hatte und die beide genau die gleiche Meinung zu dem Buch wie ich hatten. Und ja ich weis dass es nicht das beste Buch der welt ist und ich weiß selbst nicht so ganz genua was ich an dem buch liebe… das wäre mal eine wirklich gute Frage… Aber ich glaube die kann ich einfach nicht wirklich beantworten…und trotzdem mag ichs einfach.

        Um nur nochmal kurz auf die Logik des Buches zurückzukommen:
        1.)“Abbey fasst ein heißes Blech an, aber danach findet die Brandwunde kaum Erwähnung. Ich bin mal versehentlich mit meinem Arm an ein heißes Blech gekommen, nur für eine Sekunde. Die Narbe hab ich heute noch […]“
        Hattest su ehrlich so lange eine Narbe? Ich bin ja auch mal an ein heißes Blech gekommen, dass ich erst geschätze 15Sekunden vorher aus dem Ofen genommen hab, und..ja es tat schon noch einige Zeit weh aber eine narbe habe ich glaube nicht bekommen.
        2.) „An einer anderen Stelle ist Abbey mit ihrem Vater Chinesisch (sehr viel davon); als sie nach Hause kommen, serviert die Mutter Abendbrot und prompt essen sie noch mal mit.“
        Okay manchmal ist das Buch eben wirklich unlogisch aber ich finde ein Buch kann das manchmal auch sein. Wenn man von einem anstrengenden Tag nach Hause kommt will man manchmal auch einfach abschalten und da mach ich mir nicht so wirklich gedanken darüber ob das so richtig logisch war, oder ob das Buch wirklich pädagogisch wertvoll ist ;)

        Okay du hattest nochmal ziemlich gute Argumente
        die mich teilweise auch wirklich überzeugt haben.
        Und trotzdem mag ich es noch sehr :)

        PS: Hast du inzwischen mal ein Parfum bestellt? DAS war wirklich sehr gut an dem Buch weil die Parfums wirklich fantastisch klangen. Ich hab die website erst ca. ende des 2.buches entdeckt. Dann war ich auch total begeistert dass man die Parfums wirklich kaufen kann! Aber viele (bsp: Abbey) sind schon ausverkauft, und der Preis hat mich auch etwas abgeschreckt, weil es für die menge schon etwas viel ist.
        Na ja, also wenn du dir vor mir eins kauft wäre es nett wenn du deine Meinung dazu auch noch hierher schreiben könntest :)
        Dankeschön

      • Darf ja auch jeder machen. ;) Ich find’s sogar mal schön, hier so zu diskutieren zu können! Kommt ja auch nicht alle Tage vor :)
        Und wenn ich ehrlich bin: Manchmal gefallen mir auch Bücher einfach. Teilweise muss ich sie nur nochmal lesen, und irgendwann komm ich drauf, aber manchmal … ist es einfach so. Doof für die Neugierigen wie mich, aber man kann schließlich nicht alles im Leben haben. xD

        Wegen der Narbe: Ja, hatte ich! War das Blech, an das du gekommen bist, frisch aus dem Ofen? Bei mir war es damals so und die Stelle war sofort feuerrot. Trotz Salben gegen Verbrennungen gab es erst einmal Blasen, danach verhärtete sich die Haut, wurde ledrig und pellte sich mit der Zeit ab, danach war ewig lange noch die Haut braun verfärbt, wo ich mich verbrannt habe. Inzwischen ist es verblasst, aber damals im Februar war es immer noch zu sehen. (Weh tat es da natürlich auch längst nicht mehr.)
        Deswegen war ich bei Abbey auch so verwundert, da sie das Blech auch frisch rausholt & es scheinbar kaum Komplikationen gibt. Gut, bei mir war’s der Unterarm, da ist die Haut sicherlich noch etwas empfindlicher, weil die Hände einfach aufgrund ihres Gebrauchs ein wenig widerstandsfähiger sein müssen, aber dass da so fast gar nichts passiert, erschien mir doch ein wenig seltsam.
        Und was den zweiten Punkt angeht – klar, abschalten will man auch mal. ;) Es ärgert nur, wenn man es dann bemerkt, oder zumindest mich. xD Ex-Mathe-LKler, ich liebe Logik!

        Ist ja auch okay! :) Jedem das seine, nicht wahr?

        Parfums habe ich aber noch nicht bestellt. Ich find die Idee auch total super & will mir unbedingt irgendwann mal was zulegen (wenn auch erstmal Pröbchen), aber bisher hat es einfach mit dem Geld nicht ganz geklappt. Sind ja leider wirklich sehr teuer. :/ Sobald ich aber welches habe, kommt auf jeden Fall ein kleiner Bericht! ^^

    • Hallo Kathi!
      Nein, weiß man bisher noch nicht, zumindest finden sich weder beim Verlag noch bei irgendwelchen anderen Seiten Infos dazu an. Vielleicht halten sie den Abstand zwischen dem ersten und zweiten Band ein (9 Monate), dann würde der dritte Teil im Dezember rauskommen – ist aber nur eine willkürliche Vermutung, um sicher zu gehen könntest du z.B. auch den Verlag anschreiben und da mal nachfragen. :)
      Bzw. kommt ja bestimmt das Winterprogramm bald raus, da steht vielleicht auch schon was drin.

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