[Rezension] Haus der Vampire: Rendezvous mit einem Unbekannten | Rachel Caine

Haus der Vampire Rendezvous mit einem Unbekannten Rachel Caine Rachel Caine:
Haus der Vampire:
Rendezvous mit einem Unbekannten

OT: Midnight Alley

Rezension enthält Spoiler zu den vorherigen Bänden! Aber keine Monsterteile, nach denen ihr mich töten wollt. :D

Inhalt lt. Verlag:
Im Haus der Vampire hat sich einiges verändert: Shane wird nicht damit fertig, dass Michael auf die Seite der Untoten gewechselt ist. Gleichzeitig macht eine Untergrundorganisation Jagd auf Michael, den jüngsten Vampir Morganvilles. Um ihre Freunde zu schützen, schließt Claire einen gefährlichen Pakt. Was das wirklich bedeutet, wird ihr erst klar, als es schon zu spät ist.

Jugendbuch, Vampire
Arena, Klappenbroschur, 320 Seiten, Band 3 von 12 (?)
12,95€
ISBN 978-3-401-06362-1

Band 1, Band 2, Band 4, Band 5

Meine Meinung:
Keine Zeit auszuruhen: Shane steht zwar offiziell nicht mehr unter Mordverdacht, aber Michael ist nun endgültig ein Vampir. Eve und Claire kommen zwar irgendwie damit klar und nun kann er endlich das Haus verlassen – Shane ist aber ganz und gar nicht glücklich darüber.
Hinzu kommt ein anonymer „Captain Durchblick“, der indirekt zur Jagd auf Morganvilles jüngsten Vampir aufruft – alles in allem keine guten Voraussetzungen für einen neuen Start.
Außerdem hat sich Claire nun ganz Amelie verschrieben, steht unter ihrem Schutz, muss aber auch nach ihrer Pfeife tanzen. Ganz konkret heißt das, dass sie ab sofort bei dem Vampir Myrnin in die Lehre geht, der sie über die Alchemie unterrichten will und eigentlich ganz nett ist. Zumindest solange, bis sein verstand sich verabschiedet und er zu der blutsaugenden Bestie wird, die schon ihre letzten Schüler tötete. Doch Claire muss weitermachen und als sie herausfindet, warum, hat sie eines der gefährlichsten Geheimnisse Morganvilles entdeckt, dass sowohl Menschen als auch Vampire in große Gefahr bringen kann.
Dann wird auch noch ein Vampir direkt vor dem Glass House gepfählt; dieses Mal hat es Michael nicht erwischt, dass er gemeint war, steht aber außer Frage …

Wie stets in schlichtem Stil – mir ist diesmal auch kein „Yeah“ aufgefallen – fehlt der Geschichte wieder ein bisschen der rote Faden, der erst später etwas durchschimmert. Macht aber kaum was, denn trotzdem ist die Geschichte wieder unglaublich spannend samt unerwarteter – ich entschuldige mich im Voraus für diesen Ausdruck – „Fuck!“-Momente, die mich für kurze Zeit sogar entsetzt das Buch zuschlagen ließen. Sehr kurze Zeit nur, ein paar Sekunden später war es immer wieder offen, weil ich einfach weiterlesen musste.
Damit gehen kleine Enthüllungen und diverse Wendungen einher – schließlich haben die Charaktere ihre Vergangenheit, in der sie auch das ein oder andere getrieben haben und die Autorin lässt auch immer wieder kleine Sachen einfallen, über die ihre Protagonisten einfach stolpern müssen.

Außerdem kommt auch in diesem Band ein sehr interessanter Charakter hinzu: Myrnin. Dieses halb Wahnsinnige hat mir sehr gut gefallen und eigentlich hab ich ihn richtig gern! Er kommt zum Glück noch weiter vor und ich hoffe, dass sich das bei ihm nicht so schnell ändert. Denn durch ihn kommt endlich mal richtig rüber, dass Claire eben ein sehr kluger Kopf ist. Bisher wurde es zwar immer erwähnt, aber es ganz nie Stellen, an denen wirklich klar wurde, dass sie – was dieses Wissen angeht – anderen Voraus ist. Mit Myrnin hat sie zweifelsohne ihren Meister gefunden und ich freu mich auf die weiteren Entwicklungen in dieser Sache!
Außerdem war Eve überhaupt nicht nervig, das ist wichtig. Zusammen ergeben die Vier so nämlich ein richtig süßes Quartett, wie ganz zum Anfang. Natürlich ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, aber es macht einfach Spaß, ihrem Zusammenspiel zuzusehen. Ob sie nun gemeinsam streiten oder lachen, spielt keine Rolle. Sie alle haben ihre Persönlichkeit und sind zumindest mir (mal mehr und mal weniger) ans Herz gewachsen.

„Rendezvous mit einem Unbekannten“ bietet insgesamt eher altbewährte Konzepte, die aber genauso gut funktionieren wie in den Bänden zuvor. Und solange immer mal wieder neue Idee und Probleme auftauchen und das Ganze somit „würzen“, hab ich damit auch absolut kein Problem. Das Fazit bleibt nämlich das gleiche: Ich war super unterhalten und bin nach dem fürchterlich offenen Ende einfach nur froh, dass der nächste Band schon im Regal stand.
Rachel Caine präsentiert also in gewohnter Manier kurzweilige, aber gute Unterhaltung!

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