Rezension | The Gathering | Kelley Armstrong

The Gathering Kelley Armstrong Kelley Armstrong:
Darkness Rising:
The Gathering

Inhalt lt. Verlag:
Maya Delaney has always felt a close bond with nature. The woods around her home are a much-loved sanctuary – and the pawprint birthmark on her hip feels like a sign that she belongs.

But then strange things begin to happen in the tiny medical-research town of Salmon Creek. A young girl drowns mysteriously in the middle of a calm lake. Mountain lions appear around Maya’s home, and won’t go away. Her best friend Daniel starts experiencing bad vibes about certain people and things. One of those is Rafe – the new bad boy in town. What is he hiding – and why ist he suddenly so interested in Maya …?

Paranormal Fantasy, Young Adult
Atom, Taschenbuch, 359 Seiten, Band 1 von 3
£6.99
ISBN 978-1-907410-17-8

Vorbemerkung: „Darkness Rising“ startet etwas langsamer als die „Darkest Powers“-Reihe, ist aber nichtsdestotrotz lesenswert!

Meine Meinung:
Maya führte eigentlich ein schönes Leben – von zwei wunderbaren Menschen adoptiert, lebte sie beinahe mitten in der Wildnis, wo es ihr am besten geht. Sie kümmerte sich um wilde verletzte Tiere und hatte wunderbare Freunde – bis eine davon, eine sehr gute Schwimmerin, in einem ruhigen See ertrinkt. Heute hat sie diese Tatsache irgendwie akzeptieren gelernt, und sonst hat sich glücklicherweise nichts auf so dramatische Weise verändert. Dann aber häufen sich die Merkwürdigkeiten: Ausgerechnet eine Wildfremde bezeichnet Maya als Hexe und das nur aufgrund eines Muttermals in Form eines Pfotenabdrucks auf ihrer Hüfte. Eine Journalistin taucht in Salmon Creek auf, stellt seltsame Fragen, und auch Rafe macht sich auf einmal an Maya heran, dabei hatte er sie bisher größtenteils in Ruhe gelassen. Ihr bester Freund Daniel hat dabei kein gutes Gefühl und das heißt normalerweise, dass etwas wirklich nicht in Ordnung ist …

„The Gathering“ spielt zeitlich ungefähr parallel zur Darkest-Powers-Trilogie; nicht nur dass Dr. Davidoff auftaucht, es ist auch vom „screwed up project in Buffalo“ die Rede. Es ist nun nichts weiter Erwähnenswertes, aber diese kleinen Zwischenverweise machen trotzdem Spaß, wenn sie immer mal wieder auftauchen und gerade im Falle von Dr. Davidoff hat es auch den Effekt, dass man als Leser viel eher ein ungutes Gefühl bekommt als die Protagonisten. Schließlich wissen wir im Gegensatz zu ihnen, was es mit diesem Mann auf sich hat. Dies findet sich aber eher gegen Mitte und Ende des Buches wieder, der Anfang sieht ein wenig anders aus!

Nachdem der Einstieg in „The Gathering“ – zumindest für die Protagonisten – recht brutal verläuft, geht es danach eher ruhig weiter. Es tauchen immer wieder ein paar neue Fragen auf, aber die Beantwortung lässt lange auf sich warten, wenn sie denn überhaupt von statten geht. Was genau hat Rafe im Sinn? Was ist mit seiner Schwester los? Weswegen ist die Journalistin Mina Lee hier? Wer ist für diverse Ereignisse später verantwortlich? All das sammelt sich mit der Zeit an und manches bleibt auch.
Die Autorin geht die Geschichte einfach viel langsamer an als noch den ersten Band von „Darkest Powers“. Zwar wird schnell klar, dass etwas nicht stimmt, aber Maya braucht ihre Zeit, um das Geheimnis wenigstens zum Teil zu lüften. Daher ist das Buch zum Großteil schlichtweg als interessant, nicht aber direkt als spannend zu bezeichnen. Das kann lediglich vom Ende behauptet werden, als es wirklich sehr ernst wird für die Charaktere, wobei das Ganze sich kaum richtig auflöst – der Drang, sofort zum nächsten Band zu greifen, ist also auch hier da.

So langsam es bei der Handlung zu Gange geht, so schnell nähern sich Maya und Rafe einander an, was mir doch ein wenig seltsam vorkam. Eigentlich weiß Maya, dass Rafe sich an viele Mädchen heranmacht und auch wenn eine gewisse Anziehung nicht weiter verwunderlich ist, danach geht es erstaunlich schnell voran und nicht nur Rafe war von dem einen oder anderen Kuss überrascht.
Ansonsten bietet Mrs. Armstrong auch hier einige interessante Charaktere, die zunächst aber nur ein Gerüst sind, bei dem sich zeigen wird, wie es sich weiterentwickelt. Neben Maya gibt es natürlich noch andere Jugendliche, die nicht ganz dem entsprechen, was unsereins als „normal“ einstufen würde. Da die Informationen aber spärlich gesät sind, bleibt abzuwarten, welche Fähigkeiten sich hinter diesem „Projekt“ verbergen!
Derweil können sie im ersten Band ein wenig kennengelernt werden, während sie auf sympathische Art und Weise für einige Kichermomente sorgen – insgesamt beste Voraussetzung für die weitere Entwicklung!

Angenehme Charaktere, so einige Mysterien, eine ordentliche Portion offener Fragen am Ende und ein Finale, das vor allem Drama bietet – letztlich macht das ein schnell gelesenes, sehr unterhaltsames Buch. Der Anfang könnte spannender sein, aber hier heißt es abwarten, was die Fortsetzung mit sich bringt.

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5 thoughts on “Rezension | The Gathering | Kelley Armstrong

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    • Echt? Mich gar nicht. Allerdings kenn ich kaum ihre vielen Gesichter. -lach- War letztens schon bei „Jonah Hex“ sehr verwundert, wie anders sie aussieht verglichen mit „Transformers“. xD

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