Monatsstatistik: Juni & Juli 2011

Juni 2011:

Titel Autor Note
The Thin Executioner Darren Shan 3
Die Auswahl Ally Condie 3+
Magyria:
Das Herz des Schattens
Lena Klassen 3+
Zweilicht Nina Blazon 1-
Noises Off! Michael Frayn 4
Magyria:
Die Seele des Schattens
Lena Klassen 2
Der mysteriöse Mr. Spines:
Flight
Jason Lethcoe 2

Juli 2011:

Titel Autor Note
Friday Night Bites Chloe Neill 2
Twice Bitten Chloe Neill 3
Hard Bitten Chloe Neill 2
Die Entdeckung der Currywurst Uwe Timm 3

Zusammenfassende Bemerkung:
(Oh, das klingt so schön nach Schule, nicht wahr?)
Anfang bis Mitte Juli war Prüfungszeit an der Uni – was man irgendwie auch an den gelesenen Büchern sieht. Hatte ich den Juni zumindest anfangs noch Zeit, kann ich dort sieben gelesene Bücher verzeichnen. Im Juli, bei dem ich erst am dem 19. wieder Zeit hatte und seitdem eigentlich kaum zu Hause war, sind es glatt drei Bücher weniger.
Ein richtiges „Hightlight“ gab es nur im Juni: „Zweilicht“ von Nina Blazon, das anfangs zwar schön, aber auch gewöhnlich ist, später allerdings eine gänzlich neue Dimension erreicht und damit eindeutig eine 1 verdient, wenn auch keine glatte.
Ansonsten gibt es ein gutes Mittelfeld und nur „Noises Off!“ von Michael Frayn lässt ernsthaft zu wünschen übrig – es ist eine Farce, die anfangs noch recht witzig ist, aber spätestens nachdem das Stück im Stück das dritte Mal wiederholt und die Streitereien der Schauspieler immer kindischer werden, ist es schlichtweg langweilig. Man kann’s gelesen haben, aber auf der Bühne kommt’s vielleicht besser rüber – zumal die Zeit dann auch schneller rum sein dürfte.

Das andere Buch ohne Rezension ist „Die Entdeckung der Currywurst“ von Uwe Timm („Hard Bitten“ folgt später noch). Eine Verwandte drückte es mir in die Hand, als wir zu Besuch waren und da ich es nicht extra mit nach Hause nehmen wollte, habe ich es fix ausgelesen. Zufälligerweise beschäftigt es sich auch mit einem Thema, das mir in letzter Zeit ohnehin durch den Kopf geistert: der Zweite Weltkrieg. Erzählt wird die Geschichte von Frau Brücker, einer alten Dame, die vom Erzähler interviewt wird. Er will wissen, ob sie die Erfinderin der Currywurst ist – ihre Antwort ist sieben Besuche lang und beginnt im April 1945, als sie als Frau in den Vierzigern dem Bootsmann Bremer begegnet, der eigentlich an die Front soll – sie aber versteckt ihn in ihrer Wohnung. Die kommenden Tage leben sie zusammen, lieben einander, verschweigen sich aber die wichtigen Details: dass sie verheiratet sind, zum Beispiel, oder dass sie Kinder haben. Als der Krieg kurz darauf beendet ist, verschweigt Lena Brücker ihm dies, hält ihn mit Halbwahrheiten auf dem „Laufenden“, bis sie ihn doch gehen lassen muss. Danach folgt das Leben nach dem Krieg, die Versuche einer einfachen Frau, ihr Leben wieder in die richtigen Bahnen zu lenken, bevor der Sohn zurückkehrt, oder der Mann – vielleicht. Und eventuell entdeckt man dabei auch die Currywurst?
Besagte Verwandte fand, dass es niedliche geschrieben sei – ich fand es eher anstrengend, da es wirklich wie erzählt wirkt: Viel indirekte Rede, keine wörtliche. Manchmal mussten Passagen mehrmals gelesen werden, um zu wissen, wer was sagt und warum.
Ansonsten ist die Geschichte eher flüchtig – es ist eine Novelle, ein kurzes Intermezzo. Aber sie zeigt, beziehungsweise deutet vielmehr an, wie es früher war oder hätte sein können – wie man an Essen kam, wie man aufpassen musste, was man gegen wen sagte, wen man grüßte und so weiter. Vor dem Krieg und nach dem Krieg.

So viel zu den Halbjahresgrenzen – der August ist da und verlangt nach meiner Aufmerksamkeit!

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