Gedanke | Was ist das bloß mit den Deutschen und ihren Mädchengesichtern?

Finnick of the Rock

Gibt’s einen Fachbegriff für so einen Mädchengesichterkomplex? Dass auf jedem zweiten Cover mittlerweile ein Mädchen zu sehen ist, ist ja echt nichts Neues, aber irgendwie schwankte ich bei diesen Covern dann doch ein bisschen zwischen lachen und weinen.
Ja, es handelt sich um das gleiche Buch und auch das Cover ist beinahe 1:1 übernommen worden – bis auf das Gesicht. Das hat man aus einem mir unerfindlichen Grund in das eines Mädchens umgeändert, aber nun gut, ich kenn ja auch das Buch nicht.
Allerdings: Der Protagonist ist ein Junge (oder?) und auch wenn ich weiß, dass solche Fakten den Verlagen hierzulande ab und an sonst wo vorbeigehen (man denke da an die plötzlich hellhäutige und -haarige Dame auf dem Cover von „Die Erbin der Welt“, während sie im Buch das komplette Gegenteil ist), aber jetzt mal ernsthaft – was zum Henker soll das?
(Liebe Leute, Jungs sind nicht immer doof. Zu dem Schluss dürften die meisten spätestens in der Mittelstufe gekommen sein, also keine Angst! Das schreckt nicht ab.)

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6 thoughts on “Gedanke | Was ist das bloß mit den Deutschen und ihren Mädchengesichtern?

  1. Ich mag Mädchen und Frauen auf Cover lieber. Gefällt mir irgendwie besser und kann ich mich mehr damit identifizieren (logisch), spricht mich damit also auch direkter an. Aber wenns nicht zur Story passt, hasse ich sowas. Wenn der Protagonist männlich ist, bin ich dann am Ende enttäuscht und fühl mich etwas in die Irre geleitet. Dann doch lieber einen Kerl drauf und man weis, was man hat.

    Was ich nur wirklich nicht mag sind Männer mit nackten Oberkörpern auf Covern. LYX ist zwar mein Lieblingsverlag, aber bei den Büchern muss ich mich immer zwingen, das zu ignorieren. Ich denk dann nämlich immer komplett falsch von dem Buch.
    Nicht, als würden die nicht heiß bzw gut aussehen, aber auf Büchern ist das jetzt nicht mein Fall.

    • Mir ist es im Grunde egal, was gezeigt wird, solange es passt. (Also an Gesichtern. Am allerliebsten hab ich es dann doch, wenn es eben nicht das 0815-Motiv ist.) Aber ob Männlein oder Weiblein – da hätt ich es gern auf’s Buch abgestimmt. Man kann ja mit einer bestimmten Gestaltung trotzdem zeigen, dass es sich um ein High-Fantasy-Buch handelt (z.B.) und das Covermodel kann dennoch wie die Protagonistin (der Protagonist) aussehen.

      Von daher stören mich auch solche Kerle im entsprechenden Fall auch nicht, auch wenn ich’s da kritisch finde, wenn’s zu „billig“ aussieht. Aber da ich in die Richtung eh wenig lese … xD

  2. Das ist schon so ’ne Sache mit dem Mädchengesicht-Fetisch der deutschen Verleger. Viel schlimmer finde ich allerdings wenn nur ein Auge auf dem Cover zu sehen ist.
    LG, Katarina :)

    PS: Fetziger Header, bin ganz neidisch :D

    • Kommt das auch so oft vor? Ist mir noch gar nicht aufgefallen. :)

      Hihi, danke! :D Eigentlich sollte da noch ein Schriftzug drauf, aber nachdem das alles nicht aussah, gab ich auf und beließ es dabei. xD

    • Bei mir kommt’s immer drauf an, wie’s gemacht ist. aber so oder so: Gibt ja schlimm und schlimmer und wenn’s unpassend ist, gehört’s wohl wirklich in die zweite Kategorie. :(

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