Montagsfrage | Welche ist deine Lieblingsbuchhandlung?

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Jeder von uns hat sie: Die Lieblingsbuchhandlung. Vielleicht ist sie nicht die schönste und auch nicht die größte. Aber du fühlst dich gut aufgehoben, erfährst immer wieder von neuen Geheimtipps oder genießt es besonders, mit den freundlichen Mitarbeiten zu schnacken. Oder du gehst lieber in die großen Ketten, in denen du dich anonym in Ruhe umsehen kannst und dich die endlose Auswahl immer wieder aufs Neue überwältigt? Wie auch immer – erzähl doch mal ein bisschen von deiner Lieblingsbuchhandlung!

Ich muss euch was beichten. Ich geh kaum noch in Buchhandlungen. .__.
Meistens arbeite ich eher da und wenn ich das mache, kauf ich öfter auch mal was, aber in der Regel werden Bücher online bestellt, da ich hauptsächlich auf Englisch lese(n möchte) und diese Bücher vor Ort nun mal wesentlich teurer sind als in diesem komischen Ding namens Internet. Ehe ich gesteinigt werde: Deutsche Bücher werden grundsätzlich im Laden gekauft und auch bei englischen vergleiche ich mittlerweile gern die Preise und wenn es nur ein paar Cent ausmacht, werden die auch mal in den Laden geliefert.

Wenn ich dann aber mal in den Buchladen gehe, geht’s mir wie überraschend vielen anderen auch: Ich hab’s gern anonym. Zumindest was das Stöbern angeht – ich kann’s nicht leiden, wenn mich Verkäufer*innen anquatschen; wenn ich Hilfe brauche, habe ich auch selber einen Mund und kann fragen. Ansonsten: Lasst mich in Ruhe, bitte!

Mein Lieblingsbuchladen ist paradoxerweise trotzdem keiner der großen der Stadt, sondern ein eher kleiner um die Ecke, der zwar zu einer großen Kette gehört, aber geradezu winzomanisch ist. Viel mit Stöbern ist da nicht, da zwar die wichtigsten Titel da sind, aber trotzdem keine unerschöpfliche Auswahl vorhanden ist. Wie auch? Der Platz wird schon so gut es geht ausgenutzt, aber irgendwie muss man sich als Kunde ja auch noch zwischen den Regalen bewegen können. Deswegen gucke ich in der Regel auch immer vorher, ob ein Buch da ist und wenn nicht, wird’s halt bestellt, ist auch okay. Aber wenn ich tatsächlich etwas entdecken wollen würde (was ich in der Regel nicht möchte, weiß ja schon vorher, was ich will), dann müsste ich woanders hin.

Trotzdem ist es meine Lieblingsbuchhandlung – aufgrund der Nähe (keine fünf Minuten zu Fuß) war sie natürlich immer die erste Anlaufstelle und besonders damals, als ich hauptsächlich auf Deutsch las, mauserte ich mich zur Stammkundin; damals war noch meine Lieblingsbuchhändlerin (die nach wie vor fleißig Titel empfiehlt, aber gerne auch mal fragt, ob ein Titel was taugt, weil ich sie meist zuvor schon auf Englisch gelesen habe) noch Filialleiterin, irgendwann kamen die nächsten und momentan ist es ein richtig liebes Team. <3
Okay, dass man mir damals, als ich mich nach einem Ferienjob erkundigte, sofort zusagte, dass ich an Weihnachten aushelfen kann, fand ich auch ziemlich toll. Erster Nicht-Praktikum-Job und gleich im Buchladen – perfekt!

Von daher bleib ich dem Laden doch irgendwie treu; man muss ja nicht immer schmökern, um sich am Umsatz beteiligen zu können. Und wenn man da ist, ist auch jedes Mal ein netter Schwatz mit drin. ;)

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