Montagsfrage | Von welchem Autor_welcher Autorin wirst du nie wieder ein Buch in die Hand nehmen?

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Eine wöchentliche Aktion von Libromanie.

Oh, da gibt’s so einige. Von Jamie McGuire (Sexismus und Gewaltverherrlichung) werd ich nie wieder was anrühren, höchstens um ihre Bücher in den Müll zu verfrachten. Nach „BETA“ (auch eine ordentliche Portion Sexismus) nehm ich auch von Rachel Cohn großen Abstand, egal wie toll ihre anderen Bücher auch sein sollen. (Edit 09.04.: Offenbar nicht groß genug, da mir eine Kollegin heute prompt „Dash & Lily’s Book of Dares“ in die Hand drückte. Gnar.) Auch Amanda Hocking (Sexismus) gehört zu den Autor_innen, die einen solchen Mist verzapft haben, dass ich kein Buch von ihnen jemals wieder in die Hand nehmen werden. Gleiches gilt für Conny Engel (Rassismus und mangelnde Kreativität, um es mal ganz nett auszudrücken), aber die kennt zum Glück sowieso keiner. Und auch wenn ich noch nie ein Buch von ihm gelesen habe, würde ich John Asht (woahaha, Sexismus³) ebenfalls hier hinzufügen. Wir Rezi-Mafiosi müssen ja zusammenhalten, ne?

Dann gibt’s da aber noch ein paar Autor_innen, die nicht ganz so furchtbar sind, die teilweise nicht mal schlechte Bücher schreiben, die – für mich – aber irgendwann nur noch eine Zeitverschwendung darstellen. Jessica Verday schreibt Mist, und Lauren DeStefano zwar schön, aber inhaltlich ziemlich schwach. Jay Asher ist nicht mal unbedingt schlecht, aber für mich hat’s bisher nie zu mehr als einem „Okay“ gereicht, da muss ich nicht noch mehr Geld für ausgeben – das gilt ebenso für John Marsden, Robin Wasserman und Jackson Pearce. Auch Ilsa J. Bick hat mich mit ihren bisherigen Bücher davon überzeugt, dass wir nicht so gut miteinander können; und auch wenn ich anfangs beinahe Lust auf ein weiteres Buch von Jay Kristoff Lust hatte, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass er nur ein weiterer „white dude“ ist, der zu faul/doof/rassistisch für vernünftige Recherchen ist und mal eben fremde Kulturen zerhackstückselt, um daran zu verdienen.

Zwei gibt’s noch, die ich erst mal weiterlesen werden, aber danach ist (eventuell) Schluss: Julie Kagawas „Call of the Forgotten“-Reihe werde ich wohl noch beenden, aber was Neues werde ich von ihr nicht anfangen. Ihre Bücher waren bisher am Ende trotz guter Ideen doch nur irgendein 0815-Brei.
Und dann wäre da John Green, dem ich noch eine einzige Chance gebe. Haut das nicht hin, nun dann … war nicht so schön mit dir, wie alle meinten, und deshalb muss es enden.

Der eine oder andere Name würde sich sicherlich noch finden, wenn ich mal alle Nieten in meiner „Leserkarriere“ durchgehe, aber es sind ja auch so einige Namen zusammengekommen. Liebe Autor_innen:

I’m judging you.

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14 thoughts on “Montagsfrage | Von welchem Autor_welcher Autorin wirst du nie wieder ein Buch in die Hand nehmen?

  1. Verdammt, Jamie McGuire hab ich vergessen ^^ Die kommt mir mit ihrem Kram auch nicht mehr unter die Augen!!
    Bei Rachel Cohn hatte ich auch überlegt, sie zu nennen, da mir BETA ebenso wie dir enorm gegen den Strich ging. Andererseits habe ich noch Dash & Lily’s Book of Dares auf dem SuB (und wollte es eigentlich auch irgendwann noch lesen ^^)
    Amanda Hocking fand ich mit ihrer komischen Troll Geschichte auch nicht so toll, aber ich glaube, wenn sie noch mal ein Buch schreibt, das mich thematisch richtig, richtig interessieren würde, würd ich es wohl doch lesen wollen.

    Tja und dann waren mir halt auch noch einige eingefallen, die einfach (für mich) keine schöne Feder haben oder die nicht gut erzählen können. Lauren deStefano fiel mir da auch ein und John Green fand ich auch nicht so toll, wie viele anderen.

    • Dummerweise schreibt sie so viel, dass wir es trotz allem immer mal sehen müssen, ob wir nun wollen oder nicht. :( Arme wir.
      Dabei wäre das die Chance zum schnellen SuB-Abbau, und wenn’s ein Buch ist. :’D Sie auszusortieren, fällt mir wohl auch etwas leichter, weil mich ihre anderen Bücher nicht interessieren. Es schwärmen zwar immer alle von Dash & Lily (und den anderen), aber von Eli & wie-hieß-sie-noch-mal abgesehen, hat mich da keines wirklich gereizt. (Und der „Nick & Norah“-Film war jetzt auch nicht so überzeugend, dass ich da gleich zum Buch greifen wollte.)
      Da drück ich nur die Daumen, sollte es jemals dazu kommen, dass die Dame es nicht wieder derartig verhunzt. :D

      Woaha, eine John-Green-Nicht-Verehrerin! <3 Es ist mir recht, wenn wer ihn mag, so ist's ja nicht, aber bei ihm hab ich echt das Gefühl, dass fast alle ihn mögen.

      • Ich kenne zwar nur TfioS und fands ganz ok, aber mehr auch nicht. Der Schreibstil ist mir bei John Green da manchmal echt zu aufgesetzt, das klingt alles toll aber oftmals steht dann nix dahinter :/ Ich denke mal er punktet bei den meisten Lesern einfach durch dieses Nerd Klischee, das er ja bestens bedient ;D
        Wobei ich ihn live bei der Lesung sogar ganz witzig und natürlich fand. Natürlicher als seine Geschichten, wenn ich es mir recht überlege.

      • Ich kenne bisher auch nur TFiOS und die Will Graysons, bzw. hab ich Alaska (allerdings eine gekürzte Ausgabe) gehört. Da wollten Greens Sachen auch nicht so richtig zünden, wobei mir dieses Aufgesetzte (empfand ich auch so) bei TFiOS echt am krassesten erschien.
        Glaub ich gern; in Videos und auf GIFs wirkt er auch immer total sympathisch; schade dass sich das nicht wirklich in den Büchern wiederfindet. :/ Sonst wär das eine extrem spaßige Angelegenheit!

  2. Omg, das Aragon Gif!!! :D So passend, vor allen Dingen weil deine Liste so lang ist. Ich hab das Gefühl andere würgen nur einen Namen hervor, bei dir sind es so viele. Bei Jamie McGuire kann ich mich dir so anschließen. Übertriebene und nicht nachvollziehbare Story, die meisten Namen, außer Kagawa sagen mir leider nichts. Aber tolle Gründe!

    • Ich fand’s auch sehr passend, da konnte ich nicht widerstehen es einzubinden. xD
      Vielleicht hatte ich auch einfach nur mehr Pech mit meiner Lektüre. :D Wenn ich so drüber nachdenke, würden mir glatt noch mehr einfallen – z.B. alle, denen Jamie McGuire gedankt hat, auch wenn ich von denen genauso viel gelesen habe wie von John Asht. xD Aber näh, wenn die sowas lesen und das als gut durchwinken, will ich deren Bücher wirklich nicht kennen.
      Wenn dir vor allem die anfangs genannten Namen nichts sagen, ist das doch was richtig Gutes! :D Auch wenn die Asht-Geschichte im Nachhinein irgendwie witzig ist. Wenn du mal Lust hast, gleichzeitig entsetzt, angewidert, erschrocken, und amüsiert-hysterisch zu sein: http://www.kotzendes-einhorn.de/blog/2012-01/sick-sad-world-autor-und-verlag-drohen-bloggerin-mit-rechtlichen-schritten-wegen-negativer-rezension/ Hier wurde die ganze Geschichte sehr ausführlich nachverfolgt. x)
      Danke!

  3. Arme Ilsa und Jackson… und John natürlich u.u
    Aber da kann man wohl nix machen.
    Bei Julie Kagawa kann ich dich aber verstehen. Von den Iron Feys hab ich nur Band 1 gelesen und den fand ich okay, aber danach hatte ich auch keine Lust mehr auf mehr, viel zu 0815, wie du schon schreibst.

    • Wir sind eben nicht kompatibel. :( Ihnen gönne ich wenigstens ihre ganzen anderen Fans, und über John-GIFs bei Tumblr werd ich mich auch nie ärgern. :D
      Bei den Iron Fey bin ich auch nur noch dran, weil es stellenweise doch sehr witzig ist, ich die Reihe nun auch fast komplett gelesen habe und ich ein paar Charaktere echt mag. Aber Priorität haben die Bücher auch nicht mehr. :(

  4. Hahaha, I’m judging you XD
    Das ist aber echt ne lange Liste, wow. An John Asht hab ich gar nicht gedacht. Hör auf an ihn zu denken, der merkt das!

    • Und im Nachhinein fallen mir immer noch mehr ein. xD Hab z.B. Orson Scott Card vergessen; hab auch von ihm noch nichts gelesen (außer diverse Blogeinträge, die reichen schon), aber dieser homophobe *zensiert* kriegt auch kein Geld von mir.
      Soll er doch! Vielleicht verklagt er mich, das fänd‘ ich doch sehr witzig und ich wüsste viele, die da auch drüber lachen könnten. :D

      • Find ich auch immer schade. :/ Weiß zwar nicht jede_r und das Buch kann ja auch gut ertauscht worden sein, aber der Typ hat es einfach nicht verdient, gelesen zu werden.

  5. Was hast du denn von Ilsa J. Bick so gelesen? Fand „Ashes“ ja auch ziemlich meh, aber ich probier’s bald noch mal mit „Drowning Instinct“. Bin mal gespannt. Bei John Green ist’s echt schade, aber man muss ja seine Zeit auch nicht mit Dingen verschwenden, die einen nicht begeistern können :)
    Ich bin stark am Überlegen, ob ich Cassandra Clare der Liste nicht auch hinzufügen würde. Zumindest, solange sie sich weiterhin selbst kopiert und immer von Helden, deren ewig lange Wimpern Schatten auf die hohen Wangenknochen werfen, schreibt.

    • Ashes und Shadows, „mehr“ noch nicht, aber die zwei sind zusammen ja auch schon ein Wälzer. xD Bei „Drowning Instinct“ hab ich zwischenzeitlich auch mal drüber nachgedacht (hab’s irgendwo auch als eBook, glaube ich), aber wozu mich noch mal durch etwas durchquälen, wenn es andere Autor_innen gibt, die ganz sicher auf eine Art schreiben, die mir zusagt? Siehe John Green. xD Gibt ja manchmal einfach Bücher, die sich nichts für alle, aber so bleibt’s wenigstens spannend. xD
      Stimmt; ich hab jetzt sogar auch den dritten TMI-Band aussortiert, ich hab einfach keine Lust mehr auf sie. Fand die ersten beiden Bände sogar lustig (da konnte sich ja noch nicht sooo viel wiederholen), aber wenn dann die x-te Reihe in der gleichen Welt angekündigt wird … ugh, da vergeht mir echt der Appetit.
      Ich fürchte, die waren und sind so erfolgreich, da wird sie weiterhin mit „Helden, deren ewig lange Wimpern Schatten auf die hohen Wangenknochen werden“ (schän ausgedrückt xD) fahren.

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