Die Gottheiten einer Leserin

Darren Shan

Es ist nicht so, als wäre ich noch nie auf Lesungen gewesen und hätte noch nie Autor_innen getroffen; das Foto beweist ja, dass ich bereits das Glück hatte, einen meiner Langzeitlieblingsautoren zu treffen, und er ist nicht der Einzige: Auch mit Maggie Stiefvater und Ruta Sepetys (allerdings bevor ich Fan wurde …) hatte ich bereits das Vergnügen und bei allen dreien möchte ich unbedingt noch einmal zu einer Lesung und/oder Signierstunde – bei Ruta und Darren ist das auch nicht so unwahrscheinlich, da Ruta scheinbar echt oft in der ganzen Welt unterwegs ist (und ihr nächstes Buch direkt mit deutscher Geschichte zu tun hat) und Darren Shan ist zumindest ständig in Irland, das ist ja nicht so weit weg.

Aber dabei soll es natürlich nicht bleiben, es gibt noch ein paar Autor_innen mehr, die ich echt mal gern treffen würde – um ein Autogramm zu bekommen, sie mal live zu erleben, mal Hallo zu sagen. Gerne auch um mit ihnen zu reden, aber ich kenn mich gut genug, um zu wissen, dass ich dazu dann viel zu nervös bin und ich eigentlich nur gerne meine Arme um die Leute werfen würde. Kuschelzeit!
Träumen ist ja aber eh erlaubt und daher – here we go:

Jacqueline Carey
Irgendwie ist recht allgemein bekannt, dass ich diese Frau liebe, oder? Wenn nicht: Ich liebe diese Frau! Ihre Art zu schreiben, ihre Ideen, ihre Fähigkeit zwischen zig verschiedenen Stimmen zu wechseln, ihre Charaktere, bei denen selbst die kleinsten überzeugen … Ich hab zwar noch lange nicht alle Bücher von ihr gelesen, aber das wird schon noch und im Regal stehen sie ja schon mal. Sie zu treffen, wäre … ach, es wär fantastisch und ich würde vorher so nervös werden, dass ich nicht einmal mehr lächeln könnte. Und dann gäb’s ein schlechtes Foto und ich würd aussehen, als würde ich gleich weinen, aber ICH WÜRD’S TROTZDEM LIEBEN. Weil ich Jacqueline Carey liebe.

David Levithan
Von ihm hab ich zwar noch nicht viel gelesen, aber ich hab mich so sehr in „Two Boys Kissing“ verliebt, da muss ich ihn einfach mal treffen, auch wenn eine winzige Chance besteht, dass ich dabei zu sehr an das Buch denke und zu weinen anfange. Aber hey, ihn würde das eventuell auch freuen. Je nachdem wie mir spätere Bücher gefallen, kann sich diese Meinung recht fix ändern, aber ich bin zuversichtlich und sollte sich mir die Gelegenheit bieten, ihn zu sehen, wäre ich sofort dabei.

Patrick Ness
Ich war nicht mal so sehr von „The Knife of Never Letting Go“ begeistert, aber vielleicht brauchte ich nur meine Zeit, denn die darauffolgenden Bände der „Chaos Walking“-Trilogie haben mich locker überzeugt. „More Than This“ lächelt mich auch schon die ganze Zeit aus dem Regal an, auch wenn eine Kollegin nicht ganz so überzeugt war. Abgesehen davon turnt der werte Herr immer in meinem Twitter-Dashboard rum und ist dort nicht nur sehr amüsant, sondern auch sehr kritisch darüber, was in der Welt so vor sich geht; kurz: Er klingt, als wär er ein toller Mensch. Wem das nicht reicht, möge sich doch bitte das geniale Selfie von ihm mit Crini, Sandy, Rishu and Tascha angucken. Braucht’s echt noch mehr Gründe?

Moira Young
Ich verehre Saba quasi, da möchte ich natürlich die Person kennenlernen, die sie erschaffen hat. Moira Young schreibt garantiert keine „einfachen“ Bücher, aber das gefällt mir gerade an ihr. Allein schon der Schritt, sie so zu schreiben, wie sie sie geschrieben hat – die Reaktionen vieler Leser_innen zeigen ja, dass so einige sich nicht für sprachliche Experimente öffnen möchten. Das wusste sie bestimmt und hat es trotzdem durchgezogen und nebenbei einen meiner liebsten Charaktere zu Papier gebracht. Außerdem möchte ich ihr gern persönlich sagen, dass ich seit der FBM ’13 mit Saba verheiratet bin. Ich denke, sie sollte das wissen.

J.K. Rowling
Ehrlich gesagt, schüchtert sie mich auch ziemlich ein, sie guckt manchmal so grimmig – nicht dass ich mich da beschweren dürfte, ich wirke traurig und/oder wütend, wenn ich Spaß habe, wurde mir einst gesagt. Eingeschüchtert bin ich trotzdem ein bisschen (wir reden hier von JKR, mensch!), aber wenn es ein offizielles Event ist, ist es bestimmt erlaubt, vor ihr auf die Knie zu fallen und ihr tränenreich für Hogwarts zu danken. Muss da noch mehr gesagt werden?

Freilich sind das nicht die einzigen Autor_innen, die mich interessieren, aber diese fünf würde ich wirklich sehr, sehr, sehr gerne treffen und durchaus mehr Geld bezahlen, um zu dem Treffen hinzukommen, sollte sich die Gelegenheit bieten. Rein theoretisch würde ich aber auch nicht zögern, sollten diese Autor_innen in der Nähe sein: John Goode, Kelley Armstrong, Gail Carriger, Laurie Halse Anderson, Lucy Christopher, Suzanne Collins, Cassandra Rose Clarke, Marissa Meyer, Alexander Gordon Smith, und zum wiederholten Male, wie gesagt, Darren Shan, Ruta Sepetys, Maggie Stiefvater und auch Nina Blazon.
Bei den meisten ist es wirklich sehr unwahrscheinlich, aber theoretisch ist ja alles möglich!

Welche Autor_innen konntet ihr bisher treffen und welche würdet ihr mal gerne sehen?

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15 thoughts on “Die Gottheiten einer Leserin

  1. Zu David und Patrick komm ich mit :D Die stehen auch auf meiner Liste ganz weit oben. Bei David hätte ich aber auch voll Schiss, weil ich wollen würde, dass es ganz toll und was Besonderes wird und dann ist es doof, wenn es doch nur ein schnelles Unterschreiben gibt… obwohl man sich mit ihm sicher auch mal unterhalten könnte, so gehyped ist er ja in Deutschland nicht.
    Vor JK hätte ich auch totalen Respekt. Das Even wäre sicher auch komplett überfüllt, so dass man sich wirklich nur schnell ein Buch unterschreiben lassen könnte :l

    Gail Carriger oder Marissa Meyer stelle ich mir extrem spaßig vor. Die sind bestimmt super lustig und süß :D

    Ganz toll fand ich es Lauren Oliver zu treffen, die ist sooo nett und da war kaum einer, der sie wirklich kannte, deshalb hatte sie ganz viel Zeit mit mir zu quatschen und hat dann noch total liebe Widmungen in meine Bücher geschrieben.
    Oh und Ruta und John Green fand ich auch total sympathisch :)

    • Wenn er nach Dtld. kommen sollte, wäre da bestimmt etwas Zeit – dann müssen wir nur den Mund aufkriegen. Wie ich mich kenne, wäre das bei mir das größte Problem. Ich will was sagen, weiß aber plötzlich nicht mehr was und trau mich eh nicht und meh. xD
      Bei JKR würde ich da erst recht in Angstschweiß ausbrechen. Total unsinnig eigentlich, aber sie ist eben so eine … Größe. Aber stimmt, so voll wie das wäre, gäbe es da bestimmt eh kaum Zeit für ein Gespräch – aber ein paar nette Worte lassen sich ja immer austauschen. :)

      Gail Carriger lohnt sich ja allein schon wegen ihrer Kleider. :D Cosplayt Marissa Meyer nicht auch ab und an für ihre Lesungen?

      Das glaub ich gern! :3 Bzw. weiß ich es bei Ruta ja; hach, so ein lieber Mensch. <3

      • Hm, ich weiß gar nicht, ob MM cosplayt, aber sie wirkt in Videos, Fotos und Blogs immer schon unheimlich niedlich und ich glaube ihre Fans cosplayen auf jeden Fall viel, also was zu gucken gäbe es sicher ;D

  2. Puuh, wen hab ich denn alles gesehen. Gestern Britta Sabbag, definitiv ein Highlight :D Dan Wells, Maggie Stiefvater, Kerstin Gier, Sebastian Fitzek, Kai Meyer, Ranga Yogeshwar…sicherlich vergesse ich jetzt die Hälfte. Auf eine Lesung von J. K. Rowling würde ich ja auch gerne gehen, aber dann bitte zu Harry Potter ;) Ich könnte mir auch vorstellen, dass John Greens Lesungen eher in Richtung Comedyprogramm wie bei Fitzek gehen, das wäre auch einen Besuch wert, selbst wenn man die Bücher nicht so toll findet.

    • Da kursierten ja auch ein paar Bildchen bei Instagram. :D Ich kenn sie gar nicht, was schreibt sie denn so?
      Bei Kerstin Gier bin ich glatt neidisch, nachdem das bei der FBM so überhaupt nicht klappen wollte, trotz ewigen Anstehens. xD
      Ob JKR jemals eine Lesung machen kann, ohne über HP zu reden? So eine Chance wird ja jeder Potterfan nutzen, sollte sich die Gelegenheit bieten.
      John Green schmeißt aber bestimmt nicht mit essbaren Augen um sich, wenn Leute Fragen stellen, höhöhö.

  3. Ich habe leider noch keinen einzigen Autor getroffen, den ich selbst mal gelesen habe. Ich war vor langer Zeit mit meiner besten Freundin bei einer Cecilia Ahern Signierstunde. Sie war sehr nett und unglaublich zierlich. Meine beste Freundin hat sie verehrt, aber ich hab nur mal den Film „PS. Ich liebe dich“ geschaut und war nicht so wirklich begeistert.
    Wen ich allerdings unglaublich gerne mal treffen würde ist Alice Sebold. Ich finde ihre Bücher einfach wundervoll und krass und beeindruckend. Leider hat sie seit Jahren nichts neues veröffentlicht und so ist meine Chance sie mal auf Lesereise zu treffen leider vernichtend gering.

    LG, Katarina :)

    • Ich glaub, Cecelia Ahern ist auch so eine Autorin, da muss das jeweilige Genre wirklich geliebt werden. xD
      Aber was nicht ist, kann ja noch werden. :) Vielleicht kommt in den nächsten Jahren doch mal wieder was raus und sie geht auf Lesetour, am besten in deiner Nähe. Die Daumen hier sind gedrückt!

  4. Pingback: (Die Sonntagsleserin) KW #15 – April 2014 | Bücherphilosophin.

  5. Huhu :),

    mein persönliches und wahrscheinlich niemals zu übertreffendes Highlight war, the one and only, Stephen King letztes Jahr in Hamburg.
    Leider gehörte ich nicht zu den Auserwählten, die auch ein persönliches Gespräch mit ihm führen durften, aaaaaber…
    allein das unglaubliche Gefühl mit einem meiner seit jeher größten Lieblingsautoren in einem, wenn auch sehr großen, Raum zu sein und ihn live zu erleben, was ich bis kurz vorher niemals auch nur zu träumen gewagt hätte…, war schon einfach unübertrefflich!
    Einen schönen Lesesonntag und viele Grüße :)

    PS.: Das Foto find ich klasse! :D

    • Oh, das Gefühl kenne ich nur zu gut!
      Der Herr auf den Foto ist Darren Shan, den ich seit über zehn Jahren lese und liebe; damals war er wieder auf Tour und ich hatte mein Auslandssemester in Irland. War mir anfangs gar nicht bewusst, dass sich das so überschneidet, aber irgendwann hab ich es auch mitgekriegt und sofort ein Ticket ergattert. War dann auch echt abenteuerlich, weil die Lesung, zu der ich gehen konnte, auf der anderen Seite von Irland stattfand – also wurde die letzte Vorlesung geschwänzt, um pünktlich mit dem Zug anzukommen (Irland ist ja nicht so breit), und am Ende hatte ich nicht mal viel Zeit, weil der letzte Zug zurück nach Dublin relativ zeitig fuhr.
      Aber als er dann an seinem kleinen Tischchen vor uns saß, war das so super. <3 Ich hatte ihn schon seit Jahren mal sehen wollen, dass das so plötzlich auch klappt, hatte ich nie erwartet. :D Beim Anstehen zum Signieren, war ich so nervös, ich konnte wirklich nicht mehr lächeln. xD Zum Glück hat er mich dann angesprochen, so ließen sich doch ein paar Worte wechseln, und ich konnte mir das Grinsen absolut nicht verkneifen, als ich zum Bahnhof rannte. x)
      Da hatte ich echt Glück, dass er zwar (in Irland und der UK) bekannt, aber kein solcher "Superstar" wie King ist. Die Lesung war bestimmt auch proppevoll, oder?

      Ich ärger mich bei dem Foto immer nur, dass da ein Wasserfleck auf der Linse und nun an meinem Kinn ist. xD Das Würgen ist so eine Tradition; ich glaube, andere Bilder von Fans und ihm gibt es gar nicht. xD

      • Den Wasserfleck hatte ich gar nicht gesehen :D
        Aber das Foto macht einfach einen total sympathischen Eindruck, weil es so witzig und ungezwungen ist. Und es ist klasse so einen Lieblingsautoren dann auch treffen zu können (wahrscheinlich sollte es so sein ;) )

        Oh ja, die Lesung war total voll! Weiß nicht, wie viele Menschen da in den Saal hineingingen, aber es waren wahre Massen. Das fiel einem aber nicht mehr auf, als Stephen King gesprochen und gelesen hat. Hach, krieg jetzt noch Gänsehaut :)

      • Ist glaube ich auch anders, wenn es das eigene Bild ist. xD Muss ja dann aaaaalles perfekt sein. :D
        Ganz genau!

        Ich glaub, die Massen will ich mir gar nicht vorstellen. xD Die Chance hat sich wohl kaum einer entgehen lassen. Was hatte er denn gelesen? War damals schon Doctor Sleep raus?

  6. Lesungen zu besuchen, einem Autor live gegenüber zu stehen, das ist sowas wie ein „Sahnehäubchen“ auf der Leidenschaft für Bücher. Die Lesungen mit Fitzek beispielsweise sind richtige kleine Events und lohnen immer einen Besuch.
    Schöner Beitrag, danke!

    • Bei einer Fitzeklesung war ich mal dabei, die war wirklich spaßig. :D War damals zum „Augensammler“ und die Leute bekammen Schaumgummiaugen zugeworfen, wenn sie eine Frage stellten. Zu „Noah“ gab’s ja auch ein Riesenevent, das sehr interessant klang … aber der Eintritt war dann doch etwas teuer, zumindest für Leute, die Thrillern nur bedingt etwas abfinden können.
      Danke dir!

Und ihr so?

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