April 2014

gelesen_BücherBücher:
Nineteen Eighty-Four, George Orwell | Love in the Time of Global Warming, Lia Francesca Block | Raging Star, Moira Young | Bi: Notes for a Bisexual Revolution, Shiri Eisner | Art & Lies, Jeanette Winterson | Zom-B Mision, Darren Shan | The Impossible Knife of Memory, Laurie Halse Anderson

Trotz so einiger positiver Bewertungen fand ich diesen Monat – zumindest was die Bücher anbelangt – recht enttäuschend, auch wenn es zum Teil Jammern auf hohem Niveau ist. Gehen wir das doch mal der Reihe nach durch: Von Nineteen Eighteen-Four schwärmen so, so viele, und ich konnte am Ende gar nichts damit anfangen. Zum einen war das Buch nicht sehr gut erzählt (zu viel Telling, zu wenig Showing), und mit potentiellen Vergewaltigern als Protagonisten konnte ich ja noch nie sehr viel anfangen. Die Vision, die da gezeigt wird … vielleicht bin ich zu optimistisch, was unsere Zukunft angeht? (Was lustig wäre, meist schätze ich mich eher als pessimistisch ein.) Aber die Welt, vor der Orwell dort zu warnen versucht, schien mir sehr unglaubhaft, und daher auch bei Weitem nicht so erschreckend, wie es vielen anderen zu ergehen scheint.

Auf Love in the Time of Global Warming hatte ich mich eigentlich sehr gefreut. Es hat ein sehr niedliches Format und schönes Cover, weswegen es mir auf der FBM letztes Jahr schon aufgefallen war. Bestellt wurde es aber erst, als es mir auf einer Liste für mehr Vielfalt im YA-Bereich begegnete – und den Teil erfüllt es echt gut. Alle Charaktere, die die Handlung bestimmen, sind queer. Hinzu kommt, dass Characters of Colour vorkommen und Behinderungen (erst später und zu einem relativ geringen Teil) eine Rolle spielen. Vielfalt, wo wir nur hinschauen, yay! Was mich am Ende enttäuschte, war die Umsetzung des Konzepts. Die Protagonistin absolviert ihre ganz persönliche Odyssee. Und obwohl es Spaß machte, ihre Stationen mit denen von Odysseus zu vergleichen, gelang es der Autorin nie, dem Ganzen eine gewisse Substanz zu verleihen. Wollte sie vielleicht auch nicht, allerdings führte das dazu, dass einige Entwicklungen einfach zu stark aus der Luft gegriffen wirkten. Das mag manche nicht stören, mich schon.

Von Raging Star bin ich zum Glück nicht enttäuscht, aber ganz zufrieden? Hmmmm. Lasst mich nur sagen, dass das Buch ganz anders war, als erwartet, was mich zum Großteil positiv überrascht hat. Richtig glücklich bin ich mit allem aber auch nicht; das näher zu erläutern, würde aber nur in Spoilern enden.
Ähnlich ging es mir mit The Impossible Knife of Memory. Vielleicht habe ich zu viel erwartet, denn obwohl ich das Buch gut fand, stellte sich nie die Intensität ein, die ich mit „Wintermädchen“ kennengelernt hatte. Schade drum, aber keineswegs verschwendete Lesezeit. (Was ich von Art & Lies nicht behaupten kann. Tolle Passagen, aber zu wirr erzählt – das war definitiv nichts für mich.)

Aber hey, Zom-B Mission war endlich mal wieder gut! Nachdem die letzten Bände so enttäuschend waren, ist das doch mal eine schöne Abwechslung, und ich hoffe, dass diese Entwicklung so bleibt. Was ich allerdings nun sicher weiß: Wir werden nie so dicke Freunde werden wie die Darren-Shan-Saga und ich. An die kommt wohl keines seiner Bücher ran.
Und auch Bi: Notes for a Bisexual Revolution war sehr cool. Nicht alle Meinungen darin sind massentauglich (was sie auch nicht sein sollten), und es gab Kapitel, da konnte ich Shiri Eisner nicht wirklich zustimmen. Zum Großteil aber schon, zumal sie mir einige sehr interessante Ideen in den Kopf gesetzt hat, auch wenn es manchmal nur die ganz kleinen Dinge im Leben sind. So zum Beispiel das Nachnamenthema: Dass ich meinen eigenen Namen behalte, sollte ich jemals heiraten (was ganz bestimmt nicht von mir initiiert wird), war mir schon lange klar. Alternativ kriegen wir beide einen Doppelnamen, aber nur eine_r von uns? Vergesst es. Dass ich selber letztendlich auch nur den Namen meines Vaters, meines Vatersvaters, meines Vatersvatersvaters trage … so genau hab ich darüber noch nicht nachgedacht. (Ich werd jetzt nicht losziehen und mir einen komplett neuen Nachnamen zulegen, aber ein wenig Balance mit den Namen beider Elternteile wäre schon schön – vielleicht gibt’s dann irgendwann mal eine Generation, die nicht dominant an die Namen ihrer männlichen Verwandten gebunden ist.) Aber ich schweife ab: Es ist auf jeden Fall ein sehr lesenswertes Buch und kriegt einen Sonderplatz im Regal! Falls sich wer wundert: Dominant geht’s natürlich um Bisexualität, aber da ist der Feminismus ja nicht weit. ;)

gelesen_MangasMangas:
Pretty Guardian Sailor Moon 8-12, Naoko Takeuchi

Endlich alle geschafft, und damit erkläre ich meine Sailor-Moon-Manga-Karriere für beendet! Ich hab die Story gerade gegen Ende (ich liebe das Amazonen-Quartett!) durchaus genossen, aber jetzt reicht es erst mal. Die Kurzgeschichten, die es noch gibt, interessieren mich nicht wirklich – da müssten sie sich schon alle um Makoto, oder Haruka, oder das Amazonen-Quartett drehen. Ein Fan von Sailor Venus war ich auch nie, also fang ich mir ihren zwei Bänden auch gar nicht erst an.
Die Serie wird natürlich weitergeguckt, auch wenn ich es immer wieder krass finde, wie stark diese sich von den Mangas unterscheidet. Mal abgesehen davon, dass gefühlte 70% der Folgen gähnend langweilige Fillerfolgen sind (laufen ja eh alle immer nach dem gleichen Schema ab), find ich die Mengen an Sexismus und Homophobie, die sich darin finden, schon erschreckend. Und auch diese ständige Betonung, dass eine spindeldürre Bunny mit dem Essen aufpassen muss, weil sie sonst fett wird. Die Welt geht unter, ich heul gleich. Aber gerade die ersten beiden Probleme kommen in den Mangas so nicht vor: Keine ständige Betonung darauf, dass Mädchen nur dieses und jenes tun wollen, um ihren Traumprinzen zu begeistern, dass alle unbedingt heiraten wollen, dass Mädchen nett zu Jungs sein sollen, die an ihnen interessiert sind blablabla. Genauso wird ganz selbstverständlich ein lesbisches Pärchen gezeigt, eine Familie mit drei Müttern, Menschen, deren Gender wandelnd ist … in der Serie? „OH MEIN GOTT, GEHT SIE ETWA MIT EINEM MÄDCHEN AUS WASSOLLDIESEGESCHMACKSVERIRRUNGHÄÄÄÄÄH?“ Echt widerlich.
Übrigens: Nein, an der Serie ist nicht alles schlecht. Denn während Bunny von einem Leben als Mamorus Frau träumt, und die meisten ihrer Freundinnen in der Zukunft unbedingt einen Partner haben wollen, so gehört genauso dazu, dass sie berühmt, Schauspielerinnen, Sängerinnen werden wollen, oder eben auch Ärztin oder Floristin. Am Ende sind es auch sie, die die Monster fertig machen. (Welche wiederum i.d.R. eher weiblich und stark sexualisiert sind.) Die Serie geht sogar so weit zu zeigen, dass anfängliche Feinde auch in der Lage sind, sich zu bessern und „gut“ zu werden. Sie hat aber einfach seeeeeehr sehr viele und große Problemzonen, die wir nicht verschweigen müssen oder sollten, nur weil die Serie über zwanzig Jahre alt ist. Immerhin ist es in den Mangas nicht so, und noch heute wird die Serie geguckt. Gerade deswegen ist die Kritik nötig, und ich hoffe echt, dass der neue Anime das alles sehr viel besser macht.

gelesen_ComicsComics:
Avatar: The Last Airbender: The Promise Part 1-3, Gene Luen Yang & Gurihiru | Avatar: The Last Airbender: The Search Part 1-3, Gene Luen Yang & Gurihiru | Avatar: The Last Airbender: The Rift Part 1, Gene Luen Yang & Gurihiru | Saga Volume 1, Fiona Staples & Brian K. Vaughan

Hättet ihr mir vor einer Weile erzählt, dass ich bald regelmäßig Comics lese … Nun mach ich’s aber doch. Jeden Monat sind erst mal die neue Ms. Marvel (sehr empfehlenswert, allein schon weil die Heldin jugendlich und eine Muslima ist) und Loki: Agent of Asgard dran, welche hier nur nicht auftauchen, weil ich sie online (legal ;P) lese und die 20 Seiten mal eben beim Mittagessen weggelesen sind. (Irgendwann mach ich auch mit dem 2012er Deadpool weiter. Ich versprech’s Wade!)
Diesen Monat traf es aber vor allem Avatar: The Last Airbender. Ich hatte zum Geburtstag die komplette Serie geschenkt bekommen und hab mich da so reingesteigert … da mussten am Ende die Comics her, die die Geschichte nach dem Krieg gegen die Feuernation weiterführen. (Korra ist da ja ein etwas zu weiter Sprung in die Zukunft.) Und ich find’s klasse! In „The Promise“ geht es um die Kolonien, die die Feuernation im Erdkönigreich hat, die nun aufgelöst werden sollen. Allerdings gibt es einige sehr alte, in denen Feuernation und Erdkönigreich seit fast 100 Jahren beieinander und miteinander leben – da will nicht jeder, dass alle Menschen der Feuernation gehen, vor allem wenn Kinder Eltern aus beiden Völkern haben. In „The Search“ wird es weniger politisch, aber trotzdem sehr interessant: Wir erfahren endlich, was mit Zukos und Azulas Mutter passiert ist! Beide Geschichten sind in drei Teilen komplett erschienen und gibt es – heillos überteuert – auch als Sammelbände.
Von „The Rift“ (Aang entdeckt, dass auf für die Luftnomaden heiligem Land eine Fabrik gebaut wurde, in der alle Nationen zusammenkommen, die aber scheinbar auch die Umwelt verschmutzt) gibt es bisher nur den ersten Teil, die anderen beiden erscheinen im Laufe des Jahres noch. Es macht aber einfach Spaß, noch ein bisschen länger mit der Gaang abhängen zu können. Nichts gegen Korra, aber ihre Geschichte reicht nicht ganz an die Welt, an die Konflikte und an die Charaktere der ersten Avatar-Serie heran.

Und dann ist da noch Saga. Gelockt hat mich ein Review für den dritten Sammelband, welchen ich mir übrigens auch sehr bald bestellen werde. Die Comics sind fantastisch! Grob lassen sie sich als Sci-Fi-Drama einstufen: Marko und Alana stammen von unterschiedlichen Planeten, die sich auch noch bekriegen – eigentlich ist Marko auch Kriegsgefangener und Alana seine Wächterin. Wie’s aber kommen soll, verlieben sie sich ineinander und wir steigen bei der Geburt ihrer Tochter in die Geschichte ein – die Kleine ist übrigens nicht so dunkelhäutig wie ihre Ma, kriegt aber ihre Flügel und hat vom Papa die Hörner, nicht aber die blasse Haut geerbt. <3 Was folgt, ist eine Flucht durch’s Universum, auf der Suche nach einem sicheren Platz für ihre junge Familie. Was zwischendurch noch so vorkommt, sind eine echt gruselige Kopfgeldjägerin, Lying Cat, die immer weiß, wenn eine Lüge erzählt wird, Roboter mit Bildschirmen als Köpfen (inklusive Sexszenen, was echt creepy ist) und so viel leicht verstörendes, aber richtig cooles Zeug … zum Glück ist im Mai Geld für die nächsten zwei Bände da. Danach muss ich nur entscheiden, ob ich dann monatlich weiterlese, oder einige Monate auf den nächsten Sammelband warte.

Neuzugängeanwesend:
Openly Straight, Bill Konigsberg | What I Thought Was True, Huntley Fitzpatrick | The Summer Prince, Alaya Dawn Johnson | Sea of Shadows, Kelley Armstrong | Bunker Diary, Kevin Brooks | Es wird keine Helden geben, Anna Seidl | Der dunkle Kuss der Sterne, Nina Blazon

Und mal wieder die „Überreste“, die ich doch nicht mehr zu lesen geschafft habe. Beziehungsweise bin ich jetzt gerade an „What I Thought Was True“ dran und hab es nun auch zur Hälfte durch; bisher reicht es aber nicht ganz an „My Life Next Door“ heran (was nicht heißt, dass es schlecht wäre). „Openly Straight“ und „The Summer Prince“ sollen dann auch im nächsten Monat folgen, mit „Sea of Shadows“ warte ich vielleicht noch, bis ich die „Women of the Otherworld“-Reihe beendet habe. Oder doch nicht? Mal sehen. Nina Blazons Buch wartet aber wirklich noch darauf, dass ich erst mal „Faunblut“ und „Ascheherz“ lese; konnte im Laden nur nicht widerstehen, als ich es sah. :3
„Bunker Diary“ und „Es wird keine Helden geben“ sind spontane Mitbringsel von Arbeit, als die alten Leseexemplare mal wieder ausgemistet wurden. Die sind dann mal bei Gelegenheit daran – gerade für Anna Seidls Buch sollte ich nicht gerade in der Stimmung für ein leichtes Sommerbuch sein.

Eigentlich müsste hier noch „Dash & Lily’s Book of Dares“ zu sehen sein, das mir eine Kollegin einfach mal mitgebracht hat, nachdem wir uns über David Levithan unterhalten hatten. Nur hab ich im Moment wirklich keine Lust drauf – ich hab es einmal sogar angefangen, nach wenigen Seiten aber schon wieder abgebrochen. Und zwingen will ich mich dann, ehrlich gesagt, auch nicht.

Ähm. Ja. Ich sagte ja, dass der April ein Viellesemonat bei mir ist, nur eben auch ein Vielkaufmonat. Nur die gelesenen und ungelesenen Bücher zusammengenommen, hab ich einen SuB-Zuwach von sechs Bücher zu verzeichnen (oops); aber was ein Glück, dass ich Anfang April auch gleich ein paar SuB-Leichen aussortiert habe, die ich sowieso nie lesen werde. Sieben waren es, um genau zu sein, weswegen der SuB immerhin um ein Buch kleiner ist. Mich tröstet das ein bisschen.

Ich frag mich aber echt, woran das liegt, dass ich wirklich jedes Jahr im April ein bisschen mehr lese! Am Ende der Prüfungszeit kann es nicht liegen, denn die ist ja zweimal im Jahr, diesen Schub hab ich aber nur im April. Und daran, dass es mein vorausberechneter Geburtsmonat war (der 1.4. hätt’s werden sollen, hehe), liegt es ganz bestimmt auch nicht. Letztlich ist es auch egal, da ich das irgendwie nie zum Abbau nutze, sondern bei nur umso mehr Büchern zuschlage. xD

Zum Teil lag es in diesem April aber daran, dass meine Regale etwas vielfältiger werden sollen. Es soll öfter um LGBTQIA+-Themen gehen, um People of Colour (bzw. racialized people; ich zermarter mir den Kopf noch über eine vernünftige Übersetzung), um Behinderungen, um Krankheiten … halt um alles, was davon abweicht, was von der Gesellschaft als Standard angesehen wird. Zum Teil waren die Themen schon vertreten, aber wenn ich das mal genau auseinanderklamüsern würde, wäre der Großteil der Autor_innen und Charaktere weiß und heterosexuell. Was auf Dauer langweilig ist, und außerdem auch durchaus schädlich.
Fakt ist, dass viele Menschen nicht mal ansatzweise die Repräsentation in den Medien erhalten, die sie bekommen sollten – am Ende fragen sich die Leute dann selbst, was falsch mit ihnen ist. Zwar ist auch nicht jede Repräsentation gut (in Sachen asiatischer Kultur ist z.B. Jay Kristoffs „Stormdancer“ großer Mist und ein klischeehafter schwuler bester Freund ist auch nicht wirklich ausreichend), aber darum will ich das bei mir ja verbessern: Um die guten Werke zu finden, sie weiterzuempfehlen und mit meinem bisschen Geld zumindest etwas zu unterstützen. Vielleicht kommt da in Zukunft noch mal ein genauerer Beitrag dazu, mit ein paar Büchern als Lesetipps, mal sehen … momentan bin ich bei Schritt 1, weswegen einige Neuzugänge diesem „Projekt“ geschuldet sind. Da nehm ich den SuB-Anstieg doch auch gerne in Kauf. ;)

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10 thoughts on “April 2014

  1. Bin sehr für einen Beitrag mit Lesetipps bitte :) Und hast du einen Link zu dieser Liste für mehr Vielfalt? Die würde mich auch sehr interessieren.

    Zu Sailor Moon: ich hab die japanische Originalsynchro leider nie gehört bzw. die Serie damit gesehen, aber zumindest die „Iiiih du willst mit einem Mädchen ausgehen“ Sache wird ja wahrscheinlich auf deutschen Mist gewachsen sein, da in der japanischen Version ja die Beziehung von Haruka und Michiru nicht so zensiert wird. Wobei ich auch über die Folge mit Makoto und ihrer Haruka-Schwärmerei überrascht war. Ich wüsste zu gerne, was sie da im Original sagen, denn von den Bildern her sah es wirklich nach „Waaaas bist du etwa in ein Mädchen verliebt?“ aus, was ja aber nicht zum Rest passen würde. Und ich denke schon, dass es (zumindest in der Originalversion) in der neuen Serie besser werden wird, weil die sich ja stärker am Manga orientiert. Und sollte es jemals eine deutsche Synchro geben, gehe ich auch davon aus, dass man originalgetreu übersetzt. Schließlich sind wir ja im Jahr 2014 und das sollte kein so großes Problem mehr darstellen. Es sei denn vielleicht, RTL 2 bekommt die Serie in ihre Fänge *hust*

    • Welche Liste es genau war, weiß ich nicht mehr so sicher; aber hier sind ein paar Quellen, die immer mal wieder Listen und Reviews posten :D
      http://diversityinya.tumblr.com/
      http://disabilityinkidlit.tumblr.com/
      http://bisexual-books.tumblr.com/
      Irgendwo gab es auch mal eine Liste, direkt nach Genres sortiert, aber ich hab mir damals nur ein paar Bücher notiert, nicht aber den Link gespeichter, und nun find ich ihn nicht mehr. ;( Er war aber irgendwo auf Bisexual Books.

      Jep, hatte ich auch gehört. :/ Da haben ja alle irgendwie dran rumgeschnippelt; ich kann mir auch nie merken, wie das wo nun mit den Sailor Star Fightern gehandhabt wird. Im Deutschen sind sie dann wahrscheinlich nur verkleidet, vermut ich mal?
      Es ist ja bestimmt auch nicht alles auf den Mist der deutschen Synchronisation gewachsen; so optimistisch können wir wohl nicht sein. xD Wobei ich mir nicht 100%ig sicher bin, ob sie es jetzt richtig hinkriegen. Besser, ja, aber komplett richtig? Komnmt wahrscheinlich auch ein bisschen drauf an, welche Altergruppe daran arbeitet. :/ (Nicht nur das, ich weiß.)

  2. schade, dass du mit 1984 nicht so viel anfangen konntest :/ ich fand das schon großartig, habe es auf Deutsch gelesen und will mir unbedingt noch ne englische Ausgabe holen.
    What I Thought Was True hat ja wieder diesen hübschen Buchrücken <3 X) Das hast du schon gelesen oder?
    Das Cover zu The Impossible Knife of Memory find ich auch so toll <3 mal sehen, ob ich mir das irgendwann mal in der Bib ergattern kann, aber die haben das bestimmt erst wieder, wenn das auch als PB erscheint. Ich fand ja Speak von ihr so toll, Wintermädchen muss ich auch unbedingt noch lesen! :)

    • Hattest du bei GR nicht mal geschrieben, dass du’s zwar gut, aber nicht so gut fandest? D: Du warst mein Anker, Mensch! xD

      Ich hab mich richtig gefreut, dass sie das Schema beibehalten haben. :3 Sieht auch sehr schick zusammen aus! Ich hoffe irgendwie, dass er beim nächsten Mal grün wird. x)
      Und ja, ich hab’s schon gelesen; hat mir nicht ganz so gut gefallen wie MLND. War etwas langsamer (was an sich nicht schlecht ist), und ich hab das Gefühl, dass die Autorin beim einzigen Mal, bei dem sie Feminismus beim Namen nennt, diesen ein bisschen lächerlich macht, obwohl der Grundtenor und die Grundthematik eigentlich feministisch ist. D: Fandsch nicht witzig. Ansonsten aber sehr süße Geschichte – und Hannah fand’s auch wieder toll. :D

      Jaaaa, und der Umschlag ist nicht so glatt, das fässt sich richtig toll an! <3 Ich drück die Daumen, dass sie's etwas eher hinkriegen. :3 Mit meiner nicht ganz so begeisterten Meinung von Speak steh ich echt alleine da. xD Aber Wintermädchen ist richtig super!

  3. Oh, also zu Raging Star ist das ja eine sehr interessante Meinung. Ich habe allerdings noch nicht mal den zweiten Bloodlines-Teil gelesen, mal sehen, wann ich das schaffe xD.

  4. Ist Global Warming sehr klein? Weil du von niedlichem Format redest.

    Deine Sailor Moon Beobachtungen finde ich total spannend. Ich kann das irgendwie gar nicht so objektiv gucken, weil das Teil meiner Kindheit war und mir viele Sachen gar nicht auffallen, aber du hast total Recht, gerade was das Essen und Bunnys Figur angeht. Schön finde ich, dass du aber auch die guten Seiten ansprichst. Die Serie vermittelt ja auch sehr schön wie toll und wichtig Mädchenfreundschaften und Zusammenhalt sind.

    Extra Diversity Beiträge auf deinem Blog könnte ich mir super vorstellen. Du redest eh so viel darüber und das macht sonst fast niemand und ich finde es immer interessant, also gern her damit, egal ob Erklärungen, Empfehlungen, Testberichte usw. :D

    • Es ist ganze 19 cm hoch, und damit sogar ein bisschen kleiner als die meisten (engl.) TBs, die ich habe. :D In der Breite sind’s auch nicht mal 14 cm.

      Dank mancher Aspekte könnte die Serie richtig super sein; z.B. auch dass Mädchen nicht unbedingt ‚girly‘ sein müssen. Klar, Bunny ist das z.B., aber Ami ist dagegen total ruhig, mit kurzen Haaren, ohne aber burschikos zu sein. Dann ist da wieder Haruka, die immer typische Männerkleidung dreht, den anderen aber auch in nichts nachsteht. Gerade die Outer Senshi find ich toll, weil da Romantik eine ganz andere Rolle spielt als bei den Inner Senshi, auch im Anime. Da sind zwar Haruka und Michiru als Paar (selbst wenn die deutsche Synchro das zu ignorieren versucht), aber Setsuna und Hotaru kommen ja ganz wunderbar alleine klar. (Schade nur, dass Setsunas dunkle Haut aus dem Manga nicht beibehalten wurde.) Oder auch Makoto: Eine sehr feminine Figur, auch mit ihren Wünschen nach einer Bäckerei oder einem Blumenladen, die aber eine ziemlich ‚maskuline‘ Kraft hat (Jupiter, Zeus, du weißt schon …). Genauso Rei mit Mars als Kriegsgott. :D Da steckt so viel wunderbares Potential drin! Und wie du ja auch sagtest: Manches macht der Anime auch schon gut; gerade die Freundschaften kommen viel besser rüber als im Manga (außer die von Rei und Bunny; mit denen komm‘ ich im Anime echt nicht klar).

      Gerade bei dem Aspekt hoffe ich auch, dass sich der neue Anime nicht am Manga orientiert – da liegt der Fokus ja doch eher auf Mamorus und Bunnys Beziehung, und gerade dieses „mein Liebster ist gestorben, also nehme ich mir das Leben“ fand ich echt nicht witzig. (Kam das im Anime überhaupt so rüber?)

      Dann muss ich mich wohl echt bald mal etwas genauer dransetzen. :D Ich würd nur vorher spaßeshalber mal mein Regal analysieren; ich rieche eine Monsteraufgabe. xD
      Aber gut zu wissen, dass ich damit nicht allen auf den Wecker gehe. (Aber um ehrlich zu sein … wenn’s so wäre, würde ich das nicht als mein Problem wahrnehmen. xD)

  5. Pingback: Shiri Eisners “Bi: Notes For a Bisexual Revolution” and warum ihr es vielleicht jetzt lesen solltet | Muh, das Telefonbuch

Und ihr so?

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