Wenn der Funke einfach fehlt

Es gibt diese Bücher, die willst du mögen, einfach weil. Und dann liest du und liest du … und es wird nicht so recht. Es gibt nichts, dass dich richtig stört, aber es will auch einfach nicht Klick machen. Was auch der Grund ist, warum es diese zwei Bücher nur zu drei Sternen gebracht haben. Wie immer gilt: Ein Klick auf’s Cover führt euch zu Goodreads für alle weiteren Informationen.

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Über ein Mädchen Lasst mich erst mal sagen, dass ich das deutsche Cover von Über ein Mädchen (engl. „About a Girl“, übersetzt von Brigitte Jakobeit) liebe? Es ist ein bisschen kitschig, aber manchmal muss das einfach sein. Ob es aber so gut passt … die Geschichte an sich ist im Grunde eine Sommerromanze und hat ein bisschen was von einem Traum, soll heißen: Es gibt keinen Plot an sich, und auch keine richtige Spannung. Auch Hintergrundinfos sind spärlich. An sich war das nichts Schlimmes, es machte das Buch gleichermaßen traumhaft und süß, aber auch bitter. Denn auch wenn das Cover sehr positiv wirkt, verstecken sich dahinter auch Angst und das Gefühl, ungeliebt und verloren zu sein.
Ich muss sagen, ich war kein großer Freund von der Beziehung im Buch – dafür waren beide Mädchen zu abhängig voneinander, aber das war irgendwie auch der Punkt. Manchmal machen die Menschen große Fehler und das hat Konsequenzen, aber wir können auch davon lernen. Warum es dann letztendlich nicht so richtig mit uns funktioniert hat, wer weiß? So bleibt es für mich ein kurzweiliges Sommerbuch, das nie zu süß wird und wenn euch danach ist, lest hier mal rein.

Ash Ash ist an allererster Stelle eine Nacherzählung von Aschenputtel – mit dem kleinen Twist, dass Ash sich weniger für den Prinzen und mehr für die Jägerin an seiner Seite interessiert. Das war letzten Endes auch der spannendste Aspekte, einfach weil die Jägerin ein sympathischer Charakter war und das ebenso für Ash gilt. Die Geschichte an sich konnte mich da weniger mitreißen, zum einen weil es anfangs recht nah an Aschenputtel ist (Überraschung) und abgesehen davon nicht allzu viel Spannendes passiert. Hinzu kommt ein allwissender Erzähler, der, zumindest in meiner Erfahrung, immer für eine gewisse Distanz zwischen Charakteren und Leser_innen sorgt. Und wenn dann die Geschichte nicht zu spannend ist, ich den Charakteren auch nicht wirklich nah sein kann … dann funktioniert etwas nicht so richtig.
Trotzdem ist es an sich ein niedliches Buch, das mir einfach deshalb gefällt, weil es eine Alternative zur sonst so heteronormativen Märchenerzählung bietet – oder halt generell zur anderen Romanzen.

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6 thoughts on “Wenn der Funke einfach fehlt

  1. Schade, dass dir das Würzburg-Buch nicht so gut gefallen hat. Von Ash hatte ich ja schon gehört, dass das leider nicht ganz so toll ist, wie es sein könnte. Wirklich schade.

    • Schlecht war’s ja aber auch nicht, und so oder so, es ist das Würzburgbuch. :3 Auch wenn es gerade in irgendeiner Kiste rumgammelt, aber irgendwann hab ich Geld und eine ordentliche Wohnung und dann kann es auch wieder raus. xD
      Schade ist es wirklich, wobei es für Fans von Aschenputtel (die nicht auf die x-te Mädchen-Prinz-Konstellation bestehen) sicherlich etwas interessanter sein könnte als z.B. für mich.

      • Hah, wem sagst du das. Bei mir müssen die Bücher zwar noch nicht in die Kiste, aber lange dauert das auch wirklich nicht mehr.

        Naja, Aschenputtel ist jetzt nicht gerade mein Lieblingsmärchen (Drei Haselnüsse mal ausgenommen, das geht Weihnachten ja immer). Ich überlege gerade, was mein Lieblingsmärchen überhaupt ist. Spontan fallen mir da Die Gänsemagd und das mit dem Feuervogel ein, dessen Titel ich immer nicht weiß – ach, und Allerleirauh. Und jetzt hab ich total Lust, mal wieder Märchen zu lesen, nur ist mein Buch halt in O und nicht in M.

      • Unsere armen Bücher. :( Bin schon gespannt, wie es ab September wird (wenn ich mit dem Wohnungsvortrag endlich mal vorankommen würde). Mein Zimmer dort ist teuer, aber winzig und ich bin jetzt schon am Grübeln, wo ich all mein Zeug und vor allem meine Bücher unterbringen soll. xD

        Ich glaube, ich hab gar kein Lieblingsmärchen, weil wir als Kinder auch kaum welche kannten. Ich wollte mir irgendwann mal die fieseren angucken, aber das hab ich nur insofern geschafft, dass ich eine Mangareihe von Kaori Yuki gelesen habe, in der die Märchen manchmal recht fies adaptiert wurden. xD

  2. Ash war so, so, so langweilig D: Da war ich sehr enttäuscht von, war mir einfach zu dicht am Märchen und dann der Feen-Typ, neee. Die „Fortsetzung“ fand ich viel besser, auch war jetzt auch kein Highlight.

    • So übel fand ich es dann nicht, aber das kann auch gut daran liegen, dass ich das Buch einfach mögen wollte. Hat am Ende nicht ganz geklappt, aber ich würde bestimmt ein „You tried“-Sternchen kriegen. xD

      „Huntress“ will ich mir irgendwann auch mal angucken, aber erst mal würde ich es mit Malinda Los anderer Reihe probieren, denke ich. (Doof nur, dass das Buch jetzt in einer Kiste ist und meine Ma nicht mehr weiß, in welche Kiste sie es gepackt hat. Ist natürlich auch eine Art, den SuB radikal zu verkleinern …)

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