Für jeden Gedanken ein Notizbuch

Gut, ganz so viele nutze ich dann doch nicht – regelmäßig eigentlich nur eines, seit ich im Verlag arbeite nun zwei.
Einige kennen das ja: Es gibt so viele schöne Notizbücher, da greift mensch doch immer wieder zu, auch wenn daheim sowieso schon zu viele ungenutzte stehen. Ich nutze zwar einige ab und an für Gedanken, Überlegungen, Skizzen, Ideen aller Art, aber das meistgenutzte hab ich auch schon seit 2009 und es ist noch lange nicht voll.

(Die folgende Bildqualität … nun ja. Das Handy ist alt. Verzeiht. xD)

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2011 oder 2012 habe ich aber angefangen, Notizbücher über die Bücher, die ich lese, zu führen. Was kommt rein? Alles – natürlich Titel, Autor*in und Bewertung, sofern ich mich denn auf eine festlegen konnte. Manchmal schreibe ich mehr eine Inhaltszusammenfassung als Erinnerungsstütze, manchmal wird da jeder einzelne Twist festgehalten. Manchmal rege ich mich ausgiebig über Charaktere auf und lasse so Dampf ab. Manchmal sinniere ich über die weitergreifende gesellschaftliche Bedeutung diverser Elemente, damit auch mal etwas mit Gehalt dort steht.

Mittlerweile passiert es ganz automatisch, dass ich zum Notizbuch greife und meine Gedanken festhalte, oder zum Handy, wenn das Notizbuch mal nicht zur Hand ist. Natürlich gibt’s zu manchen Büchern weniger zu sagen, zu anderen mehr, aber es besteht ja auch kein Wettbewerb, wer am meisten und schönsten schreibt – da würde wohl auch der Spaß flöten gehen.

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Angefangen hat es mit dem Book Journal von Moleskine, weiter ging es mit einem billigeren Exemplar von Butler’s. Richtig zufrieden war ich am Ende mit keinem von beidem, aber inzwischen bin ich an Leuchtturm 1917 geraten und ich glaube, hier bin ich richtig. Anfangs hat mich überzeugt, dass die Seiten nummeriert sind, es ein Inhaltsverzeichnis gibt (das jedoch nicht ganz lang genug ist) und dass die Seiten ansonsten frei von allem Schnickschnack sind. Da hab ich doch alles, was ich brauche, und schicke Farben haben die Büchlein auch noch. Einzige Ausnahme ist jetzt, dass es nun auch ein ???-Notizbuch gibt – da kommen jetzt die Notizen zu Verlagsbüchern hinein. Ordnung muss sein, ne?

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Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, passende Sticker auszuwählen bzw. ein Notizbuch in passender Farbe zu holen. So macht es mir irgendwie gleich noch mehr Spaß und ich freu mich schon richtig darauf (bin fast ungeduldig!), neue Notizbücher mit neuen Stickern zu versehen* und starten zu können. In Reserve hab ich da auch schon einige. Und am Ende? Hab ich hoffentlich ein ganzes Regal voll bunter Buchgedanken.

*Allerdings nur außen. Ich bin immer richtig neidisch, wenn ich die auch innen schick gestalteten Notizbücher und Kalender anderer Leute sehe, but alas, da fehlt mir das gestalterische Feingefühl.

Schreibt ihr selber Notizbücher oder ist das eher gar nichts für euch?

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3 thoughts on “Für jeden Gedanken ein Notizbuch

  1. Ich liebe Notizbücher :) Habe glaube ich auch mehr als ich je verwenden werde und ständig schenken mir wunderbare Menschen noch mehr xD Bin ganz froh, dass ich jetzt immerhin einige für die Uni nutzen kann (obwohl ich da manchmal gehemmt bin, weil ich in die besonders schönen nicht reinkrakeln will sondern nur ordentlich schreiben, was sich nicht immer anbietet, wenn man nur schnell was mitschreiben will ;D). Ich find’s auch total schön sie selbst noch ein wenig zu verzieren und personalisieren. Für innen empfiehlt sich da auch Washitape sehr, das ist simpel, geht schnell und sieht gut aus ;)

    • Das mit dem Schönschreiben kenn ich, aber … ich hab’s für mich aufgegeben. xD Manchmal klappt’s und ich mag meine Handschrift generell, aber gerade wenn ich mich dann z.B. über einen Charakter aufrege, dann wird gekrakelt und es ist egal. xD (Auf Arbeit nutze ich gerade auch ein ganz schickes „Book of Spells“, aber … das ordentliche Schreiben habe ich schnell aufgegeben.

      Jaaaaa, ich hab auch grad echt cooles mit Melonen daheim, aber … ich bin da echt untalentiert. xD Oder zu unkreativ. Oder beides.

      • Haha, auf Arbeit habe ich das mit dem Schönschreiben gar nicht erst versucht (es sei denn das Meeting war seeehr langweilig), den Anspruch hab ich nur an meine privaten Notizbücher ;D

        Oh, Melonen, klingt super. Einfach nen Streifen abmachen und unten oder oben als Rahmen über die Seite kleben, fertig ;D Oder mal eben bei Tumblr nach Inspiration suchen (führt aber auch schnell zum untalentiert fühlen xD).

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