Januar 2017

Ich habe mir für 2017 drei Ziele gesteckt und dachte, es wäre doch ganz interessant und für mich als Kontrolle wichtig, jeden Monat zu sehen, wie ich damit vorankomme. (Kleine Anmerkung vorab: Manch gelesene Bücher waren Fahnen und können nicht mit auf’s Bild. Lustigerweise sind das genau die Titel, die weniger in Sachen Diversity zu bieten haben.)

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Eins ist wohl bereits ziemlich offensichtlich: Bücher von Jacqueline Carey, geschweigedenn die Kushiel-Reihe, habe ich in diesem Monat nicht gelesen. Aber da ich da noch elf Monate Zeit habe, gibt’s es ja noch keinen Grund, hektisch zu werden.

Was das Kaufen und Lesen angeht: Vier Bücher wurden gekauft, zwei davon wurden (bzw. werden) gelesen, und noch ein paar andere mehr aus den vorherigen Monaten. Das ist ja erst mal keine schlechte Statistik. (Ist ja egal, dass vieles davon Comics waren, die ich im Dezember gekauft habe, obwohl ich in dem Monat herzlich wenig gelesen habe … Details, wer braucht die schon?)

Viel wichtiger ist ja aber, wie diverse die Bücher waren und da muss ich, wenig überraschend, noch ein wenig dran arbeiten.
In Sachen queere Charaktere bin ich im Januar fast so gut vorangekommen, wie ich mir das erhofft hatte: 45% der Bücher beinhalteten queere Charaktere, die auch eine größere Rolle spielten. Queere Autor*innen dagegen … bei zwei bin ich mir nicht sicher, ob sie tatsächlich queer sind, von daher sind es entweder traurige 18%, nicht ganz so traurige 27% oder beinahe annehmbare 36%.
Charaktere of Colour gab es einige im Januar: 73%, bei den Autor*innen sah es mit 36% aber ähnlich aus wie bei den (weißen) queeren Autor*innen.
Disabilities spielten nur in einem Titel eine Rolle, sowohl was Charaktere als auch d*ie Autor*in angeht: An dieser Stelle aber die erneute Empfehlung, Sharp Zero zu lesen. Ein wunderbar unterhaltsamer Webcomic, den es mittlerweile auch gedruckt gibt!

Insgesamt war es lesetechnisch aber ein guter Monat. Es waren zwar zwei Nieten dabei und ich verstehe im Nachhinein nicht mehr, warum ich mich jemals für „Lies We Tell Ourselves“ begeistern konnte. (Dass eine Rassistin sich in eine junge Frau of Colour verliebt, ist die eine Sache, aber anders herum? Sarah hat Besseres verdient.)
Aber ich hatte endlich mal wieder einen Comic mit Ms. America („Ultimates, Vol. 1“), die seit „Young Avengers“ mein Herz erobert hat. Dazu Ms. Marvel und Miles Morales als Spider-Man … besser wird’s nicht.
Hinzu kommen „Out on Good Behaviour“, eine angenehm unterhaltsame NA-Romanze mit der bisher einzigen pansexuellen Protagonistin (mit dieser Bezeichnung), die mir je begegnet ist, und „Hidden Figures“, das ich momentan noch lese und dank dessen ich mich noch viel mehr auf den gleichnamigen Film freue – am 7. Februar ist es hoffentlich spätestens so weit!

Wie sieht’s bei euch aus, seid ihr zufrieden mit eurer Monatsausbeute? Und rennt ihr dann auch gleich (oder so schnell es eben geht) ins Kino zu „Hidden Figures“? 8)

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3 thoughts on “Januar 2017

  1. Ich will unbedingt Ms. Marvel lesen – aber als E-Book stelle ich es mir nicht schön vor. Ich weiß nicht wie gut die Zeichnung am PC aussehen werden.

    Januar war ein super Monat für mich. Hab viele Diversity Bücher gelesen und bei ein Diversity Challenge auch mitgemacht.

Und ihr so?

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