The Backstagers #1| James Tynion IV, Rian Sygh

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Reihe: The Backstagers #1
Genre: Fantasy
Verlag: BOOM! Box
ISBN: 978-1-681-59879-6
Preis: $3.99 (digital)
Erscheinungsdatum: August 2016
Format: eBook

The Backstagers #1-5 werden am 25. Juli 2017 im ersten Sammelband, The Backstagers, Vol. 1 erscheinen.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an BOOM! Box (via NetGalley).

Goodreads

James Tynion IV (Batman Eternal, The Woods) teams up with artist Rian Sygh (Munchkin, Stolen Forest) for an incredible yet earnest story about finding a place to fit in when you’re kinda an outcast.

When Jory transfers to the private, all-boys school St. Genesius, he figures joining the stage crew would involve a lot of just fetching props and getting splinters. To his pleasant surprise, he discovers there's a door backstage that leads to different worlds, and all of the stagehands know about it! All the world’s a stage…but what happens behind the curtain is pure magic!

Content Note:
Bisher nichts, denke ich.

Zum Buch:
Mit dem Cover ist eigentlich klar, dass „The Backstagers“ eine unglaublich niedliche Reihe sein wird, aber da Covern auch nicht immer zu trauen ist, würde ich das euch gerne noch einmal bestätigen: „The Backstagers“ wird eine unglaublich niedliche Reihe. (Waren die kleinen Monster, die auf den ersten Blick wie Scheinwerfer wirken, aber wirklich nicht Hinweis genug?)

Wir folgen im ersten Heft Jory, der eher unfreiwillig in einem Internat für Jungen gelandet ist, weil seine Mutter in der nächsten Zeit viel und lange arbeiten muss. Sein Plan: Sich in den Büschen verstecken und die Zeit irgendwie hinter sich bringen. Auf Drängen seiner Mutter hin sucht er sich aber einen Club – und landet in der Theater-AG. Von da an wird’s seltsam, aber schön.

Denn hinter den Kulissen warten die Backstagers auf ihn. Neben normalen Requisiten haben sie es dort mit noch ganz anderen Dingen zu tun: unterirdische Räume, die viel größer sind als die ganze Schule; Räume, die immer mal da sind oder eben auch nicht; kleine Monsterratten … Das erste Heft teasert das Ganze natürlich erst einmal an, aber verspricht bereits jetzt eine wundersame Welt, die einige Abenteuer bereithält.

Gleiches gilt für die Charaktere! Wirklich viel wissen wir natürlich noch nicht über sie, aber das scheint ein lustiger und erfreulicherweise auch diverser Haufen zu sein. Da ist natürlich Jory, der Neuankömmling, ganz oben auf dem Cover und potentiell queer. Als nächstes treffen wir Sasha, rund und klein, der der blonde weiße Kerl in der Mitte und ein ziemliches Kind ist. Aziz (Mitte unten) scheint das Gegenteil zu sein, was aber auch daran liegen kann, dass Sasha fast nur lacht und Aziz so gut wie nie. Hunter ist der Typ links und hat wohl ein Händchen für’s Handwerk – und für’s Flirten. Was er auch prompt mit Jory tut, der dabei herrlich errötet. Last but not least treffen wir Beckett, seines Zeichens der schlaksige Kerl rechts unten und scheinbar Geek der Truppe. Zumindest hat er’s mit der Elektrik. Ziemlich sehr sogar …
Damit sind (hoffentlich, mindestens) zwei der fünf Hauptcharaktere queer und bis auf Sasha und Hunter scheinen die Protagonisten Charaktere of Colour zu sein. Ob es ein #ownvoices-Buch ist, weiß ich noch nicht sicher zu sagen. Soweit ich weiß, sind sowohl Autor als auch Künstler weiß, James Tynion aber ist bisexuell und Rian Sygh trans. Beides kann sich noch in der Story wiederfinden, aber das wird sich erst noch zeigen müssen.

Beim Comic auch sehr wichtig: Das Visuelle. Im Inneren erwartet uns ein Stil, der deutlich cartooniger ist als das Cover, aber das tut erstens der Niedlichkeit keinen Abbruch und zweitens passt es gut zur Geschichte. Rian Sygh hat hier auch eindeutig auf’s Detail geachtet. Während die Stars der Theater-AG zu Beginn noch mit Glanz und Glamour gezeichnet werden, wirken sie geradezu bieder, nachdem Jory erst mal die Backstagers kennengelernt hat. Was ihn da unten erwartet, lässt sich nicht von einzelnen Panels einfangen, das füllt ganze Seiten aus. Damit kann das reguläre Schul- und Clubleben „oben“ natürlich nicht mithalten und das ist der Gestaltung anzusehen.

Ich habe in Bezug auf diese Reihe oft Vergleiche zu den Lumberjanes gesehen – nicht etwa wegen der Story, sondern wegen des Gefühl, das die Comics vermitteln. Da ich Lumberjanes bis jetzt immer noch nicht gelesen habe, kann ich das nicht 100% beurteilen, aber ich glaube, der Vergleich ist schon ganz richtig so. Wenn ihr also die Lumberjanes mögt – hier ist die nächste Reihe für euch! Und wenn ihr sie noch nicht kennt: Macht nichts, probiert’s einfach mit beiden Reihen.

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„The Backstagers #1“ ist ein unglaublich gelungener Einstieg in eine quirlige neue Reihe, die Abenteuer, Spannung und Humor verspricht – nicht zuletzt wegen der schlagartig einnehmenden Charaktere, von denen ich einige beim ersten Auftritt schon ins Herz geschlossen habe. Unbedingte Leseempfehlung!

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