Supercover für Superheld*innen

Vor einer (ganzen) Weile postete Marissa Meyer das Cover zu ihrem neuen Buch, Renegades. Und obwohl mein Interesse an Meyer-Büchern mittlerweile stark abgeflaut ist (ich habe mich immer noch nicht dazu aufraffen können, „Winter“ zu lesen), konnte mich dieses neue Cover schwer begeistern. Ob ich das Buch dazu auch lesen werde, steht noch in den Sternen, aber ich musste spontan an ein anderes Buch denken, das ich sehr wohl noch lesen möchte.

Dreadnought von April Daniels ist dieses Buch (die Fortsetzung Sovereign ist übrigens auch sehr schick). Zwar sind die Cover auf den ersten, zweiten und auch dritten Blick gar nicht so ähnlich, aber die beiden Titel haben trotzdem einiges gemeinsam: die grobe Farbpalette, Hochhäuser auf dem Cover – und es geht um Superheld*innen.

Und dann fiel mir natürlich ein, dass die neuestens Cover von Superheld*innen-Büchern, die mir über den Weg gelaufen sind, alle ziemlich cool aussehen. Kommt vielleicht mit dem Genre, aber in Comics gehen auch in verschiedene Richtungen, und nicht alle davon sind „cool“. Bücher dagegen …

Nehmt C.B. Lees Bücher zum Beispiel. Sie klingen generell wunderbar unterhaltsam (Protagonistin ohne übernatürliche Fähigkeiten, die aus einer Familie von Superheld*innen kommt und versehentlich ein Praktikum beim größten Verbrecher der Stadt landet – inklusive queerer Charaktere of Color). Richtig abgeholt hat mich aber vor allem das Cover. In das zweite Cover bin ich sogar richtig verliebt, und selbst wenn ich die Bücher am Ende nicht ganz so mag, ins Regal müssen sie trotzdem.

Ähnlich geht es mir mit Sarah Kuhns Titeln. Hier gibt es zwar auch einige Elemente, die ich gar nicht leiden kann – Superheld*innen mit Stöckelschuhen? So unpraktisch. Aber die Story einer Assistentin einer Superheldin, die selbst Kräfte entdeckt und sich langsam selbst zu einer mausert, ist right up my alley und beim Comicstil der Cover gerate ich immer sofort in Schwärmerei.

Vielleicht begeistern mich diese Cover immer wieder aufs Neue, weil sie ein bisschen (Betonung auf bisschen) was anderes probieren, sich auf die Inhalte konzentrieren und was zu diesen passt, statt die üblichen Konventionen zu bedienen – und damit auch ein bisschen Action auf dem Cover zulässt. Wenn das ein Trend ist, kann er gerne auf alle Titel überschwappen. (Ich wollte gerade noch erwähnen, dass ich mich schon sehr auf das finale Cover des Miles-Morales-Buches freue, aber jetzt ist es sogar endlich raus und es ist wunderbar. <3)

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